Biogene Chemikalien erreichen zunehmend auch die Wasserwirtschaft, weil gerade hier das Umweltbewusstsein eine wichtige Rolle spielt. Die Randbedingungen für deren Herstellung und Anwendung werden anhand von Beispielen aufgezeigt.
Begrenzte Verfügbarkeit, steigende Preise und die negativen Auswirkungen der Nutzung fossiler Rohstoffe auf das Klimafördern den Einsatz nachwachsender Rohstoffe. Durch die Substitution fossiler Rohstoffe können nachwachsende Rohstoffe einen wesentlichen Beitrag zur Erreichung der ambitionierten Klimaschutzziele Deutschlands und der Europäischen Union leisten [1]. Aus Sicht der Bundesregierung kann die nachhaltige Produktion und Nutzung nachwachsender Rohstoffe auch dazu beitragen, die Versorgungssicherheit sowie Wertschöpfung und Beschäftigung im ländlichen Raum als Ort der Rohstofferzeugung und Erstverarbeitung zu stärken. Nachwachsende Rohstoffe tragen zudem zur Einkommenssicherung für Landwirte bei. Die Effizienz des Biomasseeinsatzes kann durch innovative Technologien erhöht werden. Eine leistungsfähige Industrie und eine starke Forschungslandschaft bilden dafür in Deutschland gute Voraussetzungen[2]. Die Anbaufläche für nachwachsende Rohstoffe ist in den vergangenen Jahren immer weiter angestiegen bis zuletzt auf ca. 2,3 Mio. ha in 2014 [1]. Ein weiterer effizienter und nachhaltiger Ausbau des Biomasseanteils an der Rohstoffversorgung in Deutschland ist von Seiten der Bundesregierung vorgesehen [2]. Mit diesem als Rohstoffwandel bezeichneten Ziel soll zugleich die führende Rolle Deutschlands bei der Nutzung nachwachsender Rohstoffe gesichert und ausgebaut werden. Zudem sieht die Europäische Kommission den Markt für biobasierte Produkte als einen von sechs besonders aussichtsreichen Zukunftsmärkten an, zuderen Ausbau sie einen Aktionsplan im Rahmen der Leitmarktinitiative entwickelt hat
Copyright: | © Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH |
Quelle: | Wasser und Abfall 03 2015 (April 2015) |
Seiten: | 10 |
Preis: | € 10,90 |
Autor: | Prof. Dr.-Ing. Michael Sievers Dipl.-Ing. Michael Niedermeiser |
Diesen Fachartikel kaufen... (nach Kauf erscheint Ihr Warenkorb oben links) | |
Artikel weiterempfehlen | |
Artikel nach Login kommentieren |
carboliq® - Direktverölung gemischter Kunststoffabfälle
© Witzenhausen-Institut für Abfall, Umwelt und Energie GmbH (4/2025)
Die Forderung nach Klimaneutralität dominiert die globale Diskussion über die Zukunft der Industriegesellschaft. Damit einher geht auch die Frage, wie der
Umgang mit Kunststoffen in Zukunft erfolgen wird.
Nutzungskonflikt zwischen Carbon-Capture-Anlagen und Fernwärme?
© Witzenhausen-Institut für Abfall, Umwelt und Energie GmbH (4/2025)
Die EEW Energy from Waste GmbH (EEW) hat sich das Ziel gesetzt, bis 2045 klimaneutral zu werden. Mit 17 Standorten verfügt EEW über eine Verbrennungskapazität von ca. 5 Millionen Tonnen Abfall pro Jahr.
Abfall- und Kreislaufwirtschaft in Deutschland im internationalen Vergleich - Spitzenplatz oder nur noch Mittelmaß?
© Witzenhausen-Institut für Abfall, Umwelt und Energie GmbH (4/2025)
Neben der Umstellung der künftigen Energieversorgung auf ein zu 100 % erneuerbares Energiesystem ist die Abfall- und Kreislaufwirtschaft die zweite zentrale Säule im Rahmen der globalen Transformation in eine klimaneutrale Wirtschaft und Gesellschaft.