Erfahrungen im Motorenbetrieb mit Deponie- und Biogas

· Deponiegas entsteht durch die bakterielle Zersetzung von Müll und besteht im Wesentlichen aus Methan und Kohlendioxid
· Biogas entsteht üblicherweise durch die Fermentation von Biomasse und besteht im Wesentlichen ebenfalls aus Methan und Kohlendioxid

· Neben den genannten Hauptbestandteilen beinhalten beide Gasarten unterschiedlichste Begleitstoffe
· Die Zusammensetzung des Gases wird beim Deponiegas über die Art des eingelagerten Mülls, beim Biogas über die zur Fermentation verwendeten Einsatzstoffe determiniert
· Die Nutzung von Deponiegas und Biogas als Treibstoff für Kolbenverbrennungsmaschinen zur Erzeugung von Strom und Wärme ist seit vielen Jahren Stand der Technik
· Die neuen Motorentypen mit hohen elektrischen Wirkungsgraden sind im Hinblick auf die Qualität des Treibstoffs anspruchsvoller und werden oftmals an der Klopfgrenze gefahren
· Das zur Wirkungsgradsteigerung notwendige höhere Temperatur niveau bedingt den Einsatz anderer Motoröle
· Das zur Wirkungsgradsteigerung notwendige höhere Temperaturniveau führt zu einem höheren CO-Wert im Abgas und erfordert die Verwendung von Katalysatoren



Copyright: © Verlag Abfall aktuell
Quelle: Band 22 - Stilllegung und Nachsorge von Deponien 2015 (Januar 2015)
Seiten: 8
Preis: € 0,00
Autor: Ulrich Berns
 
 Artikel nach Login kostenfrei anzeigen
 Artikel weiterempfehlen
 Artikel nach Login kommentieren


Login

ASK - Unser Kooperationspartner
 
 


Unsere content-Partner
zum aktuellen Verzeichnis



Unsere 3 aktuellsten Fachartikel

carboliq® - Direktverölung gemischter Kunststoffabfälle
© Witzenhausen-Institut für Abfall, Umwelt und Energie GmbH (4/2025)
Die Forderung nach Klimaneutralität dominiert die globale Diskussion über die Zukunft der Industriegesellschaft. Damit einher geht auch die Frage, wie der Umgang mit Kunststoffen in Zukunft erfolgen wird.

Nutzungskonflikt zwischen Carbon-Capture-Anlagen und Fernwärme?
© Witzenhausen-Institut für Abfall, Umwelt und Energie GmbH (4/2025)
Die EEW Energy from Waste GmbH (EEW) hat sich das Ziel gesetzt, bis 2045 klimaneutral zu werden. Mit 17 Standorten verfügt EEW über eine Verbrennungskapazität von ca. 5 Millionen Tonnen Abfall pro Jahr.

Abfall- und Kreislaufwirtschaft in Deutschland im internationalen Vergleich - Spitzenplatz oder nur noch Mittelmaß?
© Witzenhausen-Institut für Abfall, Umwelt und Energie GmbH (4/2025)
Neben der Umstellung der künftigen Energieversorgung auf ein zu 100 % erneuerbares Energiesystem ist die Abfall- und Kreislaufwirtschaft die zweite zentrale Säule im Rahmen der globalen Transformation in eine klimaneutrale Wirtschaft und Gesellschaft.