Die Mitverbrennung alternativer Brennstoffe in Zementwerken und Kohlekraftwerken gewinnt zunehmend an Relevanz. Eine Studie von trend:research analysiert die Marktentwicklungen in den mit der Mitverbrennung verbundenen Branchen in ausgewählten europäischen Ländern bis 2020. Bei Zement- und Kohlekraftwerken werden sehr unterschiedliche Entwicklungen vorhergesagt.
(24.11.2014) Während alternative Brennstoffe aus Abfällen in Zementwerken vermehrt zum Einsatz kommen, stellt sich die Situation bei der Mitverbrennung in Kohlekraftwerken deutlich anders dar: Ohne Umrüstung der Anlagentechnik führt eine Mitverbrennung zu technischen Schwierigkeiten bei Kohlekraftwerken und steigert zum Beispiel die Korrosionsgefahr. Aber auch die Rauchgasreinigung ist in der Regel nicht dafür ausgelegt, das durch aufbereitete Abfälle kontaminierte Rauchgas zu reinigen. Daher werden nur in wenigen Kohlekraftwerken Ersatzbrennstoffe eingesetzt. Für Zementwerke ist der Faktor ‚Energie’ jedoch ein wesentlicher Bestandteil der Wirtschaftlichkeit. Der Wettbewerbsdruck in Europa führt zu vermehrtem Einsatz von alternativen Brennstoffen, die beim Brennprozess mitverbrannt werden...
| Copyright: | © Deutscher Fachverlag (DFV) |
| Quelle: | November/Dezember 2014 (November 2014) |
| Seiten: | 2 |
| Preis: | € 0,00 |
| Autor: | Dipl.-Kfm. Dirk Briese Dipl.-Ökonom Jens Gatena |
| Artikel nach Login kostenfrei anzeigen | |
| Artikel weiterempfehlen | |
| Artikel nach Login kommentieren | |
Europäische Rechtsvorgaben und Auswirkungen auf die Bioabfallwirtschaft in Deutschland
© Witzenhausen-Institut für Abfall, Umwelt und Energie GmbH (11/2025)
Bioabfälle machen 34 % der Siedlungsabfälle aus und bilden damit die größte Abfallfraktion im Siedlungsabfall in der EU. Rund 40 Millionen Tonnen Bioabfälle werden jährlich in der EU getrennt gesammelt und in ca. 4.500 Kompostierungs- und Vergärungsanlagen behandelt.
Vom Gärrest zum hochwertigen Gärprodukt - eine Einführung
© Witzenhausen-Institut für Abfall, Umwelt und Energie GmbH (11/2025)
Auch mittel- bis langfristig steht zu erwarten, dass die Kaskade aus anaerober und aerober Behandlung Standard für die Biogutbehandlung sein wird.
Die Mischung macht‘s - Der Gärrestmischer in der Praxis
© Witzenhausen-Institut für Abfall, Umwelt und Energie GmbH (11/2025)
Zur Nachbehandlung von Gärrest aus Bio- und Restabfall entwickelte Eggersmann den Gärrestmischer, der aus Gärresten und Zuschlagstoffen homogene, gut belüftbare Mischungen erzeugt. Damit wird den besonderen Anforderungen der Gärreste mit hohem Wassergehalt begegnet und eine effiziente Kompostierung ermöglicht.