Strategische Überlegungen zur Behandlung von biogenen Abfällen in Tirol

Auch wenn es in Tirol verschiedene Behandlungsoptionen für biogene Abfälle
gibt, werden nach wie vor nicht alle biogene Abfälle gesammelt und entsprechend behandelt. Im Zuge knapper werdenden Ressourcen stellen diese Abfälle ein zusätzliches Potential für die stoffliche und energetische Nutzung und Verwertung dar, wobei diese aber auch den sich ergebenden ökonomischen Anforderungen gerecht werden müssen. Herausforderungen ergeben sich in Österreich und speziell auch in Tirol durch den Tourismus, insbesondere durch die sich dadurch ergebenden starken saisonalen Schwankungen im Jahresverlauf. Auch durch die geographische Ausprägung ergeben sich im alpinen Raum Tirol besondere Herausforderungen an den Umgang mit biogenen Abfällen.

Auch wenn es in Tirol verschiedene Behandlungsoptionen für biogene Abfälle gibt, werden nach wie vor nicht alle biogene Abfälle gesammelt und entsprechend behandelt. Im Zuge knapper werdenden Ressourcen verfügen diese Abfälle über ein relevantes Potential zur stofflichen und energetischen Nutzung und Verwertung, wobei diese aber auch den sich ergebenen ökonomischen Anforderungen gerecht werden müssen. Herausforderungen ergeben sich in Österreich und im Speziellen auch in Tirol durch denTourismus. Der alpine Raum Tirol stellt somit besondere Herausforderungen (Chancen und Risiken) an den Umgang mit biogenen Abfällen. Durch die regionalen Gegebenheiten, der im Inntal dominierenden urbanen Strukturen gegenüber der in den Randgebieten vorherrschenden landwirtschaftlichen Flächennutzung und nicht zuletzt bedingt durch die in den Seitentälern gelegenen Sport- und Erholungsgebieten (Wander- und Skigebiete) treten starke saisonale und tourismusbedingten Schwankungen im Jahresverlauf auf. Daraus ergeben sich unterschiedliche Aspekte, die miteinander in Beziehung gesetzt werden müssen, um ökologisch und ökonomisch optimierte Lösungsansätze ableiten zu können.



Copyright: © Lehrstuhl für Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der Montanuniversität Leoben
Quelle: Depotech 2014 (November 2014)
Seiten: 27
Preis: € 11,00
Autor: Univ.-Prof. Dr.-Ing. Anke Bockreis
Irene Schneider
Dr.-Ing. Wolfgang Müller
 
 Diesen Fachartikel kaufen...
(nach Kauf erscheint Ihr Warenkorb oben links)
 Artikel weiterempfehlen
 Artikel nach Login kommentieren


Login

ASK - Unser Kooperationspartner
 
 


Unsere content-Partner
zum aktuellen Verzeichnis



Unsere 3 aktuellsten Fachartikel

carboliq® - Direktverölung gemischter Kunststoffabfälle
© Witzenhausen-Institut für Abfall, Umwelt und Energie GmbH (4/2025)
Die Forderung nach Klimaneutralität dominiert die globale Diskussion über die Zukunft der Industriegesellschaft. Damit einher geht auch die Frage, wie der Umgang mit Kunststoffen in Zukunft erfolgen wird.

Nutzungskonflikt zwischen Carbon-Capture-Anlagen und Fernwärme?
© Witzenhausen-Institut für Abfall, Umwelt und Energie GmbH (4/2025)
Die EEW Energy from Waste GmbH (EEW) hat sich das Ziel gesetzt, bis 2045 klimaneutral zu werden. Mit 17 Standorten verfügt EEW über eine Verbrennungskapazität von ca. 5 Millionen Tonnen Abfall pro Jahr.

Abfall- und Kreislaufwirtschaft in Deutschland im internationalen Vergleich - Spitzenplatz oder nur noch Mittelmaß?
© Witzenhausen-Institut für Abfall, Umwelt und Energie GmbH (4/2025)
Neben der Umstellung der künftigen Energieversorgung auf ein zu 100 % erneuerbares Energiesystem ist die Abfall- und Kreislaufwirtschaft die zweite zentrale Säule im Rahmen der globalen Transformation in eine klimaneutrale Wirtschaft und Gesellschaft.