Die Landwirtschaftsbetriebe investierten in den vergangenen Jahren massiv in regenerative Energieprojekte, vorrangig in den Bereichen Photovoltaik und Biogas, zunehmend jedoch auch in Windenergie.
Der folgende Beitrag zeigt am Beispiel des Landwirtschaftsbetriebes Ostsee-Bauernhof-Hocke, welche Möglichkeiten das EEG in der Vergangenheit den Betrieben geboten hat, wie die praktische Umsetzung der Investitionen vor Ort erfolgte und welche Rahmenbedingungen das zu erwartende EEG den landwirtschaftlichen Unternehmen bieten wird.
Die Produktion regenerativer Energie hat sich in vielen Landwirtschaftsbetrieben zu einem verlässlichen und kalkulierbaren Wirtschaftsfeld neben der klassischen landwirtschaftlichen Urproduktion entwickelt.
Langfristig garantierte Preise und die gesicherte Abnahme der erzeugten Energie auf Basis des EEG (Erneuerbare-Energien-Gesetz) haben zu einem Boom an Investitionen in den Bereichen Solar, Biogas und Wind geführt.
Die aufgrund des massiven Ausbaus regenerativer Energien unkontrolliert steigenden Energiekosten, aber auch weitere Probleme, wie die Überlastung vieler Stromnetze und die nicht mehr garantierte Versorgungssicherheit bei immer weniger vorgehaltenen klassischen Grundlastkraftwerken waren der Auslöser, nach der Wahl 2013, eine grundlegende Reform des 'EEG' auf den Weg bringen.
So sind gravierende Einschnitte in der zukünftigen Förderpolitik zu erwarten. Grundlage hierfür ist die im April 2014 beschlossene Novelle des EEG, die nach intensiver Diskussion zum 01.08.2014 in Gesetz treten soll.
Die Aussichten für den Landwirtschaftssektor sind ernüchternd. Investitionen in Biogas werden bei den geplanten Rahmenbedingungen unmöglich, die Erzeugung von Solarstrom kann für den Eigenbedarf auch weiterhin bedingt wirtschaftlich sein. Lediglich die genehmigungsfähigen Windenergieprojekte werden ihre Attraktivität behalten.
| Copyright: | © Agrar- und Umweltwissenschaftliche Fakultät Universität Rostock |
| Quelle: | 8. Rostocker Bioenergieforum (Juni 2014) |
| Seiten: | 8 |
| Preis: | € 0,00 |
| Autor: | Dietmar Hocke |
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