Erhöhung der Fernwärmeleistung der Abfallverbrennungsanlage Asdonkshof durch Einbau eines dritten Wärmetauschers

Das AEZ Asdonkshof in Kamp-Lintfort ist ein in Deutschland nahezu einzigartiges Abfallentsorgungszentrum, an dem unterschiedliche Abfallentsorgungsanlagen/
-einrichtungen an einem zentralen Standort zusammengefasst sind.

In direkter Nachbarschaft zu dem Müllheizkraftwerk mit i.M. etwa 250.000-260.000 t Jahresdurchsatz sind eine Bioabfall-Kompostierung (etwa 40.000 t Jahreskapazität), eine moderne Aufbereitungsanlage für Sperr- und Gewerbemüll (rund 58.000 t Jahreskapazität) und eine Aufbereitungsanlage für Rostaschen aus der Müllverbrennung (rund 80.000 t Jahreskapazität) errichtet worden. Eine Deponie der Klasse II mit etwa 11 Millionen m³ Ablagerungsvolumen ergänzt die Behandlungsanlagen.

Ferner ist ein öffentlich zugänglicher Wertstoffhof mit einer qualifizierten Annahmestelle für gefährliche Abfälle auf dem Anlagengelände integriert.

Das Abfallentsorgungszentrum wurde mit allen Einrichtungen im Jahre 1997 in Betrieb genommen.


1. Anlagentechnik MHKW
2. Umbau der Ferwärmeauskopplung
3. Fazit und Bewertung



Copyright: © Thomé-Kozmiensky Verlag GmbH
Quelle: Energie aus Abfall 11 (2014) (Januar 2014)
Seiten: 17
Preis: € 0,00
Autor: Hans-Georg Kellermann
 
 Artikel nach Login kostenfrei anzeigen
 Artikel weiterempfehlen
 Artikel nach Login kommentieren



Diese Fachartikel könnten Sie auch interessieren:

Solarpflicht für Stellplätze in Nordrhein-Westfalen
© Lexxion Verlagsgesellschaft mbH (8/2024)
Neue Vorgaben und praktische Herausforderungen der 'Solaranlagen- Verordnung Nordrhein-Westfalen' (SAN-VO NRW)

Circularity by Design - Können temporäre Wohnformen nachhaltig gestaltet werden?
© Lehrstuhl für Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der Montanuniversität Leoben (11/2020)
Die Umweltauswirkungen verschiedener Wirtschaftssektoren sind angesichts der drohenden Auswirkungen des Klimawandels in den Fokus gerückt. Die Baubranche gilt als ein Sektor mit besonders großen Auswirkungen: Nach Angaben der Europäischen Kommission ist der Bau und die Nutzung von Gebäuden in der EU für fast die Hälfte aller gewonnenen Materialien und des Energieverbrauchs, sowie für etwa ein Drittel des Wasserverbrauchs verantwortlich (European Commission 2014). Daher wurde der Bausektor im Aktionsplan für die Kreislaufwirtschaft als einer der vorrangigen Bereiche definiert (European Commission 2015). In diesem Konferenzbeitrag steht temporäres Wohnen, und damit ein Teilbereich des Bausektors im Mittelpunkt. Darunter versteht man die Bereitstellung von Unterkünften für Menschen für einen bestimmten, zeitlich begrenzten Zeitraum an einem bestimmten Ort.

Lebenszykluskosten von Fassadenkonstruktionen
© IWARU, FH Münster (2/2017)
Der vorliegende Beitrag beschäftigt sich mit der Berechnung von Lebenszykluskosten gängiger Fassadenkonstruktionen bei Ein- und Mehrfamilienhäusern.

Sanierungskonzept für den Massingir-Staudamm, Mosambik
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (6/2015)
Der Betrieb des Massingir-Staudamms ist seit seiner Einweihung 1977 besonders aufgrund massiver Unterströmung eingeschränkt. Da umfassende, 2007 abgeschlossene Sanierungsmaßnahmen das Problem nicht komplett beheben konnten, wurde ein neues Sanierungskonzept, bestehend aus einem Auflastfilter am luftseitigen Dammfuß, erstellt. In diesem Artikel werden weitere Varianten diskutiert, das schematische Sanierungskonzept wird konkretisiert und sein möglicher Einfluss auf das Sickerströmungsverhalten wird mithilfe des numerischen 2-D-Programms PlaxFlow analysiert.

Betrieb und Instandhaltung von Wasserkraftwerken im Vereinigten Königreich
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (5/2015)
Über die Wasserkraft im Vereinigten Königreich wird in Deutschland kaum berichtet, obwohl das Land über Kapazitäten in vergleichbarer Größenordnung wie Deutschland verfügt und die kleine Wasserkraft kontinuierlich wächst. Die heute verfügbare Wasserkraftleistung, das Potenzial für den weiteren Ausbau und die dafür erforderlichen Förderinstrumente werden dargestellt. Am Beispiel der von RWE betriebenen Kraftwerke geht der Artikel auf die Besonderheiten der Betriebs- und Instandhaltungskonzepte ein. Kern der Instandhaltungsplanung ist eine regelmäßige, systematische Bewertung der Anlagen. Beispiele der in Alter und Leistung unterschiedlichen Anlagen sowie ein Blick auf die Unterschiede des Geschäfts aus deutscher Sicht runden die Übersicht ab.

Login

Literaturtip:
 
zu www.energiefachbuchhandel.de
 

 
Tagungsband vom 4. Anwenderforum energetische Sanierung von Gebäuden 2010 / OTTI e.V.