Die Brennstoffzelle gilt als eine wichtige Option für die künftige Energieversorgung, vor allem in Bezug auf die Ziele des Klimaschutzes und hier insbesondere auf die Reduzierung der CO2-Emissionen. Dabei ist sie äußerst vielseitig: Die Technologie kann für mobile Anwendungen (Fahrzeuge, Raumfahrt, Schifffahrt) und portable Geräte (z. B. Laptops, Camcorder, Handys) ebenso genutzt werden wie für die stationäre Erzeugung von Strom und Wärme. Derzeit läuft mit Callux der bundesweit größte Praxistest von Brennstoffzellen-Heizgeräten fürs Eigenheim.
Brennstoffzellen für die Hausenergieversorgung gelten seit über einem Jahrzehnt als Hoffnungsträger einer effizienteren Wärme und Stromversorgung. So bahnbrechend die innovative Technologie ist, die den Schritt weg von verbrennungsbasierten hin zu elektrochemischen Prozessen vollzieht, so lang war der Weg, um serienreife Produkte anbieten zu können. Während bei sonstigen Neuerungen in der Heiztechnikindustrie etwa ein Viertel der Komponenten neu zu entwickeln sind, beanspruchen Brennstoffzellen-Heizgeräte ca. drei Viertel neue Bauteile. Welche Herausforderungen damit verknüpft sind, lässt sich leicht ermessen: Nicht nur die Erprobung, Systemintegration und Zertifizierung neuer Komponenten sind notwendige Aufgaben, sondern auch die Serienfertigung muss anlaufen, damit die Stückkosten der Anlagen wettbewerbsfähige Niveaus erreichen. Callux nimmt eine tragende Rolle für die notwendige Marktvorbereitung ein, von der die ganze Heiztechnikbranche profitiert. Durch ein breit angelegtes Engagement in nahezu allen marktrelevanten Bereichen bahnt Callux der innovativen Technologie den Weg in den Markt. Flankierend koordiniert die Initiative Brennstoffzelle die Interessenvertretung und zunehmend marktorientierte Kommunikation für die innovative Technologie.
Copyright: | © wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH |
Quelle: | Heft 03 - 2014 (März 2014) |
Seiten: | 4 |
Preis: | € 4,00 |
Autor: | Dr. Wolfram Münch Andreas Ballhausen Markus Seidel |
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