Die DBI Gas- und Umwelttechnik GmbH hat Analysewerkzeuge zur GIS-basierten Bestimmung von möglichen neuen Energieversorgungsnetzen entwickelt. Hierbei werden unter Berücksichtigung verschiedener Standortkriterien sowohl aktuelle Wärmepotenziale sowie Prognosen und Entwicklungsszenarien für die Gewinnung neuer Kunden standortscharf berechnet. Energieversorgungsunternehmen können hierdurch eigene Versorgungsgebiete besser bewerten. Zudem steht eine fundierte Analyse zum Ausbau, Neubau oder gegebenenfalls Rückbau bestehender Versorgungsgebiete zur Verfügung.
Seit Jahren ist in Deutschland der Heizenergiebedarf aufgrund von Wärmedämmmaßnahmen und effizienteren Heizgeräten rückläufig. Für verschiedene Energieversorgungsunternehmen führt diese Tatsache dazu, dass einerseits weniger Erdgas abgesetzt werden kann und somit Verkaufserlöse sinken. Andererseits können hierdurch Versorgungsnetze oder Teilbereiche davon unwirtschaftlich werden. Vor diesem Hintergrund stellt sich zunehmend die Frage, wo Netze noch ausgebaut werden können und wo in den nächsten Jahren mit einem Rückbau zu rechnen ist (z. B. aufgrund von Wärmeeinsparmaßnahmen oder der demografischen Entwicklung), aber auch wo neue Kunden gewonnen werden können.
Mit den bei der DBI Gas- und Umwelttechnik GmbH entwickelten Wärmepotenzialanalysen lassen sich diese Fragen klären. Eine auf Basis von Geoinformationssystemen (GIS) entwickelte Plattform hilft dabei sowohl beim Lokalisieren neuer Absatzgebiete und -möglichkeiten als auch beim Bewerten der aktuellen und zukünftigen Versorgungssituation. Im Ergebnis entsteht detailliertes Kartenmaterial, das differenziert nach Verbrauchstypen und -strukturen sowohl den aktuellen als auch den zukünftigen Bedarf ausweisen kann. Neue Kunden und Absatzgebiete lassen sich hierdurch schnell und einfach finden, bewerten sowie das jeweilige Versorgungsnetz profitabler gestalten.
Copyright: | © wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH |
Quelle: | Heft 01 - 2014 (Januar 2014) |
Seiten: | 4 |
Preis: | € 4,00 |
Autor: | Dipl.-Wi.-Ing. Ronny Erler M.Sc. Enrico Schuhmann Prof. Dr.-Ing. Hartmut Krause |
Diesen Fachartikel kaufen... (nach Kauf erscheint Ihr Warenkorb oben links) | |
Artikel weiterempfehlen | |
Artikel nach Login kommentieren |
carboliq® - Direktverölung gemischter Kunststoffabfälle
© Witzenhausen-Institut für Abfall, Umwelt und Energie GmbH (4/2025)
Die Forderung nach Klimaneutralität dominiert die globale Diskussion über die Zukunft der Industriegesellschaft. Damit einher geht auch die Frage, wie der
Umgang mit Kunststoffen in Zukunft erfolgen wird.
Nutzungskonflikt zwischen Carbon-Capture-Anlagen und Fernwärme?
© Witzenhausen-Institut für Abfall, Umwelt und Energie GmbH (4/2025)
Die EEW Energy from Waste GmbH (EEW) hat sich das Ziel gesetzt, bis 2045 klimaneutral zu werden. Mit 17 Standorten verfügt EEW über eine Verbrennungskapazität von ca. 5 Millionen Tonnen Abfall pro Jahr.
Abfall- und Kreislaufwirtschaft in Deutschland im internationalen Vergleich - Spitzenplatz oder nur noch Mittelmaß?
© Witzenhausen-Institut für Abfall, Umwelt und Energie GmbH (4/2025)
Neben der Umstellung der künftigen Energieversorgung auf ein zu 100 % erneuerbares Energiesystem ist die Abfall- und Kreislaufwirtschaft die zweite zentrale Säule im Rahmen der globalen Transformation in eine klimaneutrale Wirtschaft und Gesellschaft.