In der vorliegenden Arbeit soll der an der TU Wien entwickelte modulare Ansatz für Pumpturbinen kleiner Leistung dargestellt werden. Hierfür werden zunächst die Funktionsweise und die Notwendigkeit der Pumpspeicherung dargelegt. Schließlich wird anhand von Statistiken der aktuelle Stand beleuchtet und auf die Abwesenheit der kleinen Pumpturbinen hingewiesen. Abschließend folgen die Beschreibung des modularen Konzepts, dessen Einsatz- und Anwendungsgebiet sowie die Analyse der Kostenstruktur für ein Anwendungsbeispiel.
In einem klassischen Verbrauchsnetz müssen Erzeugung und Verbrauch im Einklang sein. Da dies meist nicht der Fall ist, muss regulierend eingegriffen werden. Die Balance zwischen Einspeisung und Konsum wird kontinuierlich geregelt, um die Netzfrequenz in einem schmalen Band um den Sollwert zu halten. Ist dabei überschüssige Energie im Netz vorhanden, muss diese gespeichert werden und im umgekehrten Fall schnell wieder zur Verfügung stehen. Hierfür ist heutzutage die Pumpspeicherung am besten geeignet. Sie ist die einzige Speichertechnologie, die geringe spezifische Kosten mit hohem Wirkungsgrad kombiniert und dabei auch im großen Maßstab umgesetzt werden kann.
Wenn die Stromproduktion die Nachfrage übersteigt, wird dabei der überschüssige Strom in Form von potentieller Energie gespeichert. Hierfür treibt ein Motor die Pumpe an und Wasser wird vom unteren Speicher in den oberen Speicher gepumpt. Besteht schließlich wieder Bedarf im Netz, wird das Wasser über eine Turbine abgearbeitet, diese treibt den Generator an und Strom wird eingespeist.
Copyright: | © Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH |
Quelle: | Wasserwirtschaft 07-08/2013 (August 2013) |
Seiten: | 5 |
Preis: | € 10,90 |
Autor: | Dipl.-Ing. Philipp Unterberger Dipl.-Ing. Dr. techn. Eduard Doujak Univ. Prof. Dipl.-Ing. Dr.-Ing. Christian Bauer |
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