Die Bezeichnungen der einzelnen Alternativen zu fossilen Kraftstoffen geben in der Regel einen Hinweis darauf, welche konventionellen Kraftstoffe mit dem regenerativen bzw. biogenen Pendant substituiert werden können. Als übergeordnete Bezeichnung ist im deutschsprachigen Raum zumeist die Bezeichnung Biokraftstoff üblich. Laut Duden ist dies ein 'vorwiegend aus nachwachsenden Rohstoffen erzeugter Kraftstoff (z.B. Bioalkohol)'. Umgangssprachlich werden auch die Worte Bio- oder Ökosprit bzw. -treibstoff verwendet.
Biomethan, Bio-Erdgas, Biogas oder doch Power-to-Gas? Für einzelne biogene und regenerative Kraftstoffe existiert eine Vielzahl von Bezeichnungen. Damit ist es nicht nur für Experten, sondern zunehmend auch für den Bürger schwierig, den Überblick über diverse Bezeichnungen bei diesen Kraftstoffen zu erhalten. Dieser Sachverhalt führt zu einer zusätzlichen Verunsicherung in einem Themenbereich, der seit Anbeginn kontrovers diskutiert wird (Teller-Tank-Diskussion, E10-Chaos). Spätestens seit den so genannten 'regenerativen Erdgassubstituten' wird dieser Begriffsdschungel offensichtlich. Vor allem aber wird der (tankende) Kunde hierbei schon lange nicht mehr mitgenommen und weiter verunsichert. Ohne diesen jedoch mitzunehmen wird es zukünftig fast unmöglich, neue Kraftstoffe am Markt zu positionieren. Die Zeiten, in denen an einer Tankstelle 'nur' Benzin und Diesel getankt wurden, sind längst vorbei und das Angebot wird sprichwörtlich täglich größer. Ziel muss es daher sein, den tankenden Kunden mit unverwechselbaren, leicht verständlichen Bezeichnungen inklusive begleitender Öffentlichkeitsarbeit verstärkt mitzunehmen und an die sich ändernde Kraftstoffsituation frühzeitig zu gewöhnen.
| Copyright: | © Agrar- und Umweltwissenschaftliche Fakultät Universität Rostock |
| Quelle: | 6. Rostocker Bioenergieforum (Juni 2012) |
| Seiten: | 8 |
| Preis: | € 0,00 |
| Autor: | Dr. Georg Konrad Dipl.-Ing. (FH), Hubert Maierhofer |
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