In zwei jeweils 510 m2 großen Testfeldern zur Untersuchung optimierter Methanoxidationsschichten wurde geprüft, inwieweit sich das gezielt über sechs Punkte eingeleitete Deponiegas als Voraussetzung für eine hohe Oxidationsleistung in die Fläche verteilt. Eine Beprobung der Bodengasphase mittels Gaslanzen in mehreren Tiefen wurde durchgeführt. Anhand der Daten wurde die Oxidationseffizienz berechnet. Es konnten keine Parameter gefunden werden, die die räumliche Variabilität vollständig erklären. Ein signifikanter Zusammenhang der Bodengaskonzentration mit der Bodenfeuchte konnte gefunden werden. Anhand der Gasprofile wurde die Hypothese aufgestellt, das Stellen hoher Konzentration und Emission durch konvektive Gasbewegung dominiert werden.
Die mikrobielle Oxidation von Methan ist eine kostengünstige und nachhaltige Technologie um Restgasemissionen von Deponien nach dem Abschalten der Gasextraktionssysteme zu behandeln. Die Methanoxidation kann in Biofiltern, Oxidationsfenstern oder der gesamten Abdeckschicht erfolgen. In allen Fällen bestehen spezifische Anforderungen an die bodenphysikalischen und chemischen Eigenschaften der Gasverteilungsschicht und der Oxidationsschicht sowie an die Größe und bauliche Ausführung (GEBERT UND GRÖNGRÖFT 2010). Eine gleichmäßige Verteilung des Gases in der Gasverteilungsschicht vor Eintritt in die Oxidationsschicht ist Voraussetzung dafür, dass es nicht zu präferentiellen Flüssen kommt und hohe Oxidationsleistungen erreicht werden können. Auf einer Deponie im Nordwesten der Niederlande wurden zwei großmaßstäbige Testfelder errichtet um die Effizienz von unterschiedlich ausgeführten Gasverteilungsund Oxidationsschichten zu überprüfen. Ziel der hier vorgestellten Studie war es zu überprüfen, ob die gewünschte räumliche Homogenität der Gasverteilung an der Basis der Oxidationsschicht mit den eingesetzten Mitteln erreicht werden konnte.
| Copyright: | © Wasteconsult International |
| Quelle: | Praxistagung 2012 (Dezember 2012) |
| Seiten: | 9 |
| Preis: | € 0,00 |
| Autor: | Dipl.-Geogr. Christoph Geck Dr. Julia Gebert Heijo Scharff Prof. Dr. Eva-Maria Pfeiffer |
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