In der Praxis der Beratung und Optimierung von Wasseraufbereitungsanlagen zur Enteisenung und Entmanganung sind immer wieder Konstruktionen und Betriebsweisen zu sehen, die zu hohen mittleren Filtrattrübungen, hohem Spülwasserverbrauch oder Betriebsstörungen führen. Anhand einer knappen Erläuterung von Grund -lagen und praktischen Beispielen zur Filterkonstruktion, zur Spülung und zur Inbetriebsetzung werden nachteilige Details von Konstruktion und Betrieb bewertet und umgesetzte Optimierungsmöglichkeiten aufgezeigt.
Im DVGW-Regelwerk sind die Grundlagen zur Enteisenung, Entmanganung und Filtration mit den jewei ligen Zielen zur Veränderungen der Wasserbeschaffenheit und den apparate technischen Ausführungen sowie sehr nützlichen Betriebshinweisen in einer ganzen Reihe von Arbeitsblättern dargestellt. Als Beispiele seien die Arbeitsblätter W 223-2 'Enteisenung und Entmanganung -Teil 2: Planung und Betrieb von Filteranlagen', W 213-3 'Fil trationsverfahren zur Partikelentfernung -Teil 3: Schnellfiltration' oder die derzeit in Überarbeitung befindliche DIN 19605 'Festbettfilter zur Wasseraufbereitung - Aufbau und Bestandteile' genannt [1, 2, 3]. Allerdings werden die in den Regelwerken gesammelten praktischen Erfahrungen und die daraus resultierenden Auslegungs-, Konstruktions- und Betriebshinweise nicht immer berücksichtigt. Funktionale Zusammenhänge zwischen konstruktiven oder verfahrenstechnischen Details und einem Aufbereitungsergebnis finden zu wenig Beachtung.
Copyright: | © wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH |
Quelle: | Heft 11 - 2012 (November 2012) |
Seiten: | 8 |
Preis: | € 8,00 |
Autor: | Dipl.-Ing. Dr. Dieter Stetter Dipl.-Ing. Helmut Rudow Dr.-Ing. Andreas Nahrstedt |
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