Rußpartikelfilter müssen sich regelmäßig regenerieren. Das dauert oft mehrere Stunden, während derer das Fahrzeug nicht nutzbar ist. Außerdem sinkt die Motorleistung gegen Ende des Wartungsintervalls. Mit einer intelligenten Sensorik lassen sich diese Nachteile vermeiden: Der Ruß wird während des Betriebs abgebrannt.
(12.09.2012) Für den Transport großer, schwerer Bauteile und Materialien sind viele Firmen auf Non-Road- Fahrzeuge wie Bagger oder Stapler angewiesen, die kontinuierlich im Einsatz sind. Der Ausfall einer Maschine kann die gesamte Produktion behindern oder komplett lahm legen. Besonders in Schichtbetrieben, wo rund um die Uhr gearbeitet wird, führen längere Stillstandszeiten zu Problemen - was bei herkömmlichen Rußpartikelfiltern unvermeidbar ist. Die Filter müssen sich regelmäßig regenerieren, indem die aufgefangenen Partikel abgebrannt werden. Bei den meisten Systemen dauert dieser Vorgang zwischen einer und vier Stunden. Zudem erfordern häufige Wartungen und eine stetig sinkende Motorleistung auf Grund von verstopften Filtern einen zusätzlichen Zeitaufwand. Um das zu vermeiden, verwendet die Firma Rettenmeier Holzindustrie Wilburgstetten GmbH für ihre Seitenstapler einen Sintermetallfilter von Mann + Hummel (Ludwigsburg) mit aktiver Regeneration...
Copyright: | © Deutscher Fachverlag (DFV) |
Quelle: | September 2012 (September 2012) |
Seiten: | 2 |
Preis: | € 0,00 |
Autor: | Melanie Mörtlbauer Martin Boeckh |
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