Zur Sicherung der Trinkwasserversorgung muss das Vorkommen von Xenobiotika, wie z. B. Wirkstoffe von Pflanzenschutzmitteln (PSM) und ihre Abbau- und Reaktionsprodukte, in den dafür verwendeten Rohwässern vermieden oder zumindest rechtzeitig erkannt werden. Die in einem DVGW-Forschungsprojekt aufgebaute Rohwasserdatenbank bietet die Möglichkeit, die bei den Wasserversorgern vorliegenden Daten zur Beschaffenheit der zur Trinkwassergewinnung genutzten Wässer zu bündeln und zu einer bundesweiten wissenschaftlich aus- und bewertbaren, qualitätsgesicherten und validierten Datenbasis zusammenzuführen.
Dem vor beugenden Schutz und der Überwachung der Rohwasserressourcen kommt ein wichtiger Stellenwert im sogenannten 'Multi-Barrieren-System' zur sicheren Trinkwasserversorgung zu [1]. Die Rohwasserdatenbank (RWDB) (DVGWForschungsvorhaben W 1/02/09 und W1/02/09-F) wurde aufgebaut, um der Wasserversorgungswirtschaft zur Realisierung einer solchen Rohwasserüberwachung eine Möglichkeit zu geben, Rohwasserdaten bundesweit zu bündeln, zu plausibilisieren und auswerten zu können [2]. Die 2008 vorausgegangene Machbarkeitsstudie (DVGW-Forschungsvorhaben W 1/01/07) zur Erstellung einer solchen Datenbank lieferte das Grundkonzept für den Aufbau der Rohwasserdatenbank
Copyright: | © wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH |
Quelle: | Heft 03 - 2012 (März 2012) |
Seiten: | 5 |
Preis: | € 4,00 |
Autor: | Dipl.-Geol. Joachim Kiefer Dipl.-Geoökol. Thilo Fischer Dipl.-Geoökol. Sebastian Sturm |
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