Immer wieder kam es zu Überschreitungen der strengen Ablaufgrenzwerte aus der gemeinsamen Kläranlage des Industrieparks in Rotterdam-Botlek. Um alle Optimierungspotentiale der bestehenden Anlage zu nutzen und um anstehende Erweiterungen umzusetzen, entschied sich der Betreiber des Industrieparks AkzoNobel, die Betriebsführung und Erweiterung an einen Contractor zu vergeben. Nun liegen die ersten Erfahrungswerte vor.
(26.07.2011) In dem von AkzoNobel am Standort in Rotterdam- Botlek betriebenen Industriepark werden - ausgehend von der Chloralkalielektrolyse - Pflanzenschutzmittel, Grundstoffe für die Kunststoffproduktion sowie Chlornebenprodukte wie Natronlauge und Salzsäure produziert. Die Abwässer stammen im Wesentlichen aus den Produktionsstätten für Pflanzenschutzmittel und Kunstoffgrundstoffen und werden in einer gemeinsamen Kläranlage gereinigt und in die Hafengewässer eingeleitet. Eine hohe Salzfracht, hohe Kupferkonzentrationen und teilweise toxische Verbindungen aus den Produktionen sorgen für eine erhebliche Belastung des Abwassers mit Schadstoffen. Aufgrund regelmäßiger Schwankungen im Zulauf zur Anlage sowie eines häufig erhöhten Feststoffabtriebes aus der Nachklärung kam es immer wieder zur Überschreitung der enorm strengen Ablaufgrenzwerte für den chemischen Sauerstoffbedarf (CSB), Kupfer und Trockensubstanz (TS)...
Copyright: | © Deutscher Fachverlag (DFV) |
Quelle: | Juli 2011 (Juli 2011) |
Seiten: | 2 |
Preis: | € 0,00 |
Autor: | Eckart Döpkens Dr.-Ing. Martin Lebek Dipl.-Ing. (FH) Gerhard Simon Matthias Krüger |
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