Theoretisches und nutzbares Wertstoffpotenzial im Restabfall

Immer häufiger hört man die Aussage, dass Abfall eine wenn nicht die Rohstoffquelle der Zukunft sei. Diese Diskussion findet auch im Zusammenhang mit der Novelle des Kreislaufwirtschaftsgesetzes statt. Dabei wird gedanklich oftmals der gesamte Siedlungsabfall mit dem Restmüll aus Haushalten gleichgesetzt und so Potenziale für einzelne Stoffströme in der Abfallwirtschaft mit Potenzialen im Restmüll vermengt. Zielsetzung einer Studie war deshalb, Aufschluss über theoretische und tatsächliche Potenziale von Wertstoffen im Restmüll aus Haushalten zu erlangen und diese sowohl ökologisch als auch ökonomisch einzuschätzen. Die Studie befasst sich sowohl mit dem Wertstoffpotenzial als auch den Möglichkeiten zur Abschöpfung im Restmüll aus Haushaltungen. Zielstellung war dabei, die Ergebnisse einer qualitativen Bewertung zu unterziehen. Eine inhaltlich tiefer gehende Bewertung der Ökoeffizienz war nicht vorgesehen.

1. Vorgehensweise
  1.1. Ermittlung des theoretischen Wertstoffpotenzials
  1.2. Ermittlung des nutzbaren Wertstoffpotenzials und Identifikation von Maßnahmen zur Abschöpfung
2. Theoretisches Wertstoffpotenzial
  2.1. Ergebnisse der Sortiergruppen
  2.2. Wertstoffsorten
3. Nutzbares Wertstoffpotenzial
  3.1. Versuche zur Umstellung der Wertstofferfassung
  3.2. Wertgebende Fraktionen im Licht der Versuche zur verstärkten Wertstoffabschöpfung
  3.3. Maßnahmen zur Abschöpfung des Wertstoffpotenzials
4. Fazit
5. Literatur
 



Copyright: © Thomé-Kozmiensky Verlag GmbH
Quelle: Recycling und Rohstoffe 4 (2011) (Juni 2011)
Seiten: 14
Preis: € 0,00
Autor: Prof. Dr.-Ing. Wolfgang Rommel
Dipl.-Ing. (FH) Markus Hertel
Dipl.-Chem. Hermann Nordsieck
 
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