Innovative Technologien bei der Leitungsbefliegung

Thyssengas hat ein Projekt aufgesetzt mit dem Ziel, Gashochdruckleitungen mit geringgewichtigen, autarken Drohnen zu befliegen bzw. die bestehende Helikopterbefliegung durch diese Technik zu ergänzen. Diese mehr oder weniger selbständig operierenden Drohnen - sogenannte Quadrokopter - sind mit optischen Erfassungsgeräten ausgerüstet. Mit Hilfe dieser Optiken kann eine mögliche Einwirkung von Außen auf die Gasleitung schnell entdeckt werden.

In diesem Pilotprojekt kommt es an erster Stelle auf die Auswertung/Mustererkennung von sich der Gasleitung nähernden Gefahren (wie z. B. schweres Baugerät) an. Weiterhin kann man das System bei der Einmeßung von Neu- oder Umbaumaßnahmen nutzen. Im Vergleich zur herkömmlichen Pipelinebefliegung mittels Hubschrauber steht auch die hohe Umweltverträglichkeit sowie die geringen Geräuschemissionen von Drohnen: Sie stoßen keine CO2-Emissionen aus und sind im Flugbetrieb flüsterleise. Desweiteren bieten sie im Rahmen der gebotenen Sicherheit einen kostengünstigen Ansatz für die Überwachung von Pipelines aus der Luft.



Copyright: © Vulkan-Verlag GmbH
Quelle: GWF Gas Erdgas 06/2011 (Mai 2011)
Seiten: 6
Preis: € 6,00
Autor: Dipl.-Ing Frank Rathlev
Dipl.-Ing Benedikt Meyer
Sven Juerss
 
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