Eine Methode zur Bewertung der Umweltauswirkungen eines Automobilstandortes

Industrielle Produktions- und Fertigungsstätten emittieren Abgase, Abwasser sowie feste Stoffe mit Wirkungen in angrenzenden Ökosystemen. Mit der Methodik der Ökosystembewertung werden wahrnehmbare und nachweisbare Abweichungen vom Referenzzustand des Ökosystems beschrieben, quantifiziert und in einer ganzheitlichen Bewertung der Änderungen zusammengeführt.

Seit Beginn der Industrialisierung bilden Fabriken, Produktionsstätten und Industriebetriebe aller Art die Grundlage der modernen Konsumgüterwirtschaft und sind ein Teil unseres Landschaftsbildes geworden. Bereits damals erkannte man die weitreichenden ökologischen Folgen, die aus der steigenden Zahl von Industriebetrieben erwuchsen. Im Verlauf der Zeit konnten die Folgen mittels technischer Applikationen und verordneter Maximalwerte zwar reduziert, jedoch nicht gänzlich unterbunden werden, sodass die zulässigen Maximalwerte kein Garant für eine Wirkungsfreiheit der Emissionen sind. Damit bergen Produktionsanlagen auch heute noch das Risikopotenzial in sich, gravierende Veränderungen in einem Ökosystem hervorzurufen.



Copyright: © Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH
Quelle: Wasser und Abfall 11/2010 (November 2010)
Seiten: 5
Preis: € 10,90
Autor: Tobias Kahlo
Prof. Dr. Volker Lüderitz
Dr. Wolfgang Winkelbauer
Dr. rer. nat. Karl Müller
 
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