Erfolgreicher Kampf gegen Windmühlen: Zerkleinerungstechnik ermöglicht die Entsorgung ausgedienter Rotorblätter

Auch Rotorblätter von Windgeneratoren haben ein endliches Leben. In Deutschland ist das Deponieren ausgedienter Rotorblätter verboten. Und die Verbrennung der GFK-Teile, die es auf eine Länge gut 46 Meter und ein Einzelgewicht von neun bis zehn Tonnen bringen können, ist nicht ganz einfach. Da bedarf es einer besonderen Zerkleinerungstechnik.

Foto: AU+T(26.02.2011) In Melbeck bei Lüneburg ist 'der Teufel los': Hier verarbeitet ein Querstromzerspaner mit der Bezeichnung ‚Diabolo’ von Anlagenbau Umwelt + Technik Chemnitz GmbH, kurz AU+T, bis zu acht Tonnen MBA-Schrott pro Stunde zu etwa zwei bis vier Zentimeter kleine Materialstücke. Damit wird die Maschine auf ihre eigentliche Aufgabe vorbereitet, der Zerkleinerung von Windmühlenflügel aus glasfaserverstärkten Kunststoffen (GFK). Seit 2005 ist in Deutschland das Deponieren von ausgedienten Rotorblättern aus der Windkraftindustrie verboten...


Unternehmen, Behörden + Verbände: Umwelt + Technik Chemnitz GmbH (AU+T)
Autorenhinweis: Mareen Winter, AU+T GmbH und Martin Boeckh
Foto: AU+T



Copyright: © Deutscher Fachverlag (DFV)
Quelle: Januar/Februar 2011 (Februar 2011)
Seiten: 1
Preis: € 0,00
Autor: Mareen Winter
Martin Boeckh
 
 Artikel nach Login kostenfrei anzeigen
 Artikel weiterempfehlen
 Artikel nach Login kommentieren


Login

ASK - Unser Kooperationspartner
 
 


Unsere content-Partner
zum aktuellen Verzeichnis



Unsere 3 aktuellsten Fachartikel

carboliq® - Direktverölung gemischter Kunststoffabfälle
© Witzenhausen-Institut für Abfall, Umwelt und Energie GmbH (4/2025)
Die Forderung nach Klimaneutralität dominiert die globale Diskussion über die Zukunft der Industriegesellschaft. Damit einher geht auch die Frage, wie der Umgang mit Kunststoffen in Zukunft erfolgen wird.

Nutzungskonflikt zwischen Carbon-Capture-Anlagen und Fernwärme?
© Witzenhausen-Institut für Abfall, Umwelt und Energie GmbH (4/2025)
Die EEW Energy from Waste GmbH (EEW) hat sich das Ziel gesetzt, bis 2045 klimaneutral zu werden. Mit 17 Standorten verfügt EEW über eine Verbrennungskapazität von ca. 5 Millionen Tonnen Abfall pro Jahr.

Abfall- und Kreislaufwirtschaft in Deutschland im internationalen Vergleich - Spitzenplatz oder nur noch Mittelmaß?
© Witzenhausen-Institut für Abfall, Umwelt und Energie GmbH (4/2025)
Neben der Umstellung der künftigen Energieversorgung auf ein zu 100 % erneuerbares Energiesystem ist die Abfall- und Kreislaufwirtschaft die zweite zentrale Säule im Rahmen der globalen Transformation in eine klimaneutrale Wirtschaft und Gesellschaft.