In einem DVGW-Forschungsvorhaben wurde die Fragestellung behandelt, welche maximale CO2-Konzentration ohne funktionale Einschränkungen für den Betrieb von Geräten in L-Gas-Spezifikation möglich ist.
Das DVGW-Arbeitsblatt G 262 (Stand 2007) [1] gibt für Gase aus regenerativen Quellen eine maximale Konzentration im Mischgas von 6 Prozent an. Konzentrationen darüber hinaus, die sich evtl. aus den Wobbe-Index-Grenzen aus dem DVGW-Arbeitsblatt G 260 ergeben [2], bieten evtl. Möglichkeiten, die Aufbereitung und Konditionierung von Biogas einfacher und kostengünstiger zu gestalten und damit den Zugang von aufbereitetem Biogas für die Einspeisung in L-Gas-Netze zu vereinfachen. Um das entsprechende Regelwerk weiterzuentwickeln (G 262), wurden in einer Studie die maximal möglichen CO2-Konzentrationen anhand feldüblicher Gasgeräte untersucht. Für die Überprüfung der Funktion wurden an jedem Gerät Kaltstarts mit gekühlter Verbrennungsluft sowie Dauerversuche mit verschiedenen synthetischen Biogasgemischen im Labor durchgeführt.
Copyright: | © wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH |
Quelle: | Heft 07/08 - 2010 (Juli 2010) |
Seiten: | 4 |
Preis: | € 4,00 |
Autor: | Dipl.-Ing. Frank Burmeister Dipl.-Ing. Janina Senner |
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