Zum Bau von Wildschutzzäunen werden an den Bundesautobahnen immer mehr Kunststoffpfähle eingesetzt. Begründet wird dies mit längeren Standzeiten als bei kesseldruckimprägnierten Hölzern und mit einer höheren Widerstandsfähigkeit gegen Chemikalien.
(15.10.2010) Wer auf der Autobahn A 28 zwischen Leer und Oldenburg oder auf der A 280 vom ostfriesischen Bunde zur niederländischen Grenze seine Blicke seitlich auf den Wildschutzzaun richtet, wird vielleicht etwas verwundert feststellen, dass der Drahtzaun im Abstand von einigen Metern jeweils von zwei Pfählen gehalten wird; neben einem dunkleren, offenbar älteren Holzpfahl steht ein blaugrauer Kunststoffpfahl. Dietmar Hitz, Leiter der Autobahnmeisterei in Leer, kann dieses 'Doppelpfahlsystem' erläutern: Wildschutzzäune werden in der Regel bei einer Gesamtsanierung eines Autobahnabschnittes erneuert, die entsprechenden Zeitintervalle verlängern sich aufgrund der angespannten Finanzsituation der öffentlichen Haushalte, weshalb oftmals lediglich Ausbesserungen statt Grunderneuerungen vorgenommen werden...
Copyright: | © Deutscher Fachverlag (DFV) |
Quelle: | Oktober 2010 (Oktober 2010) |
Seiten: | 1 |
Preis: | € 0,00 |
Autor: | Dr. Johann Müller |
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