Der Export von Elektro- und Elektronikaltgeräten aus industrialisierten Staaten in nicht industrialisierte, insbesondere afrikanische Staaten ist ein ebenso gravierendes wie bisher ungelöstes umweltpolitisches Problem, das in den letzten Jahren verstärkt für publizistisches Aufsehen gesorgt hat.
Computer, Bildschirme, Kühlschränke und andere gebrauchte Elektrogeräte werden aus Industriestaaten - insbesondere über die Seehäfen - exportiert. Die damit einhergehenden Gesundheits- und Umweltprobleme in den asiatischen und afrikanischen Importstaaten, unklare und diffuse Herkunftsquellen in den Exportstaaten sowie schwierige rechtliche Abgrenzungsfragen zwischen Abfall und Nicht-Abfall sind drei wesentliche Aspekte, die die Komplexität der Problematik verdeutlichen. Im Auftrag des Umweltbundesamtes wurden in einer Studie [1] die tatsächlichen Gegebenheiten untersucht und darauf aufbauend Maßnahmen- und Regelungsvorschläge zur Problemlösung entwickelt.
Copyright: | © Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH |
Quelle: | Wasser und Abfall 09/2010 (September 2010) |
Seiten: | 6 |
Preis: | € 10,90 |
Autor: | Dr. Joachim Wuttke PD Dr. Ulrich Smeddinck |
Diesen Fachartikel kaufen... (nach Kauf erscheint Ihr Warenkorb oben links) | |
Artikel weiterempfehlen | |
Artikel nach Login kommentieren |
carboliq® - Direktverölung gemischter Kunststoffabfälle
© Witzenhausen-Institut für Abfall, Umwelt und Energie GmbH (4/2025)
Die Forderung nach Klimaneutralität dominiert die globale Diskussion über die Zukunft der Industriegesellschaft. Damit einher geht auch die Frage, wie der
Umgang mit Kunststoffen in Zukunft erfolgen wird.
Nutzungskonflikt zwischen Carbon-Capture-Anlagen und Fernwärme?
© Witzenhausen-Institut für Abfall, Umwelt und Energie GmbH (4/2025)
Die EEW Energy from Waste GmbH (EEW) hat sich das Ziel gesetzt, bis 2045 klimaneutral zu werden. Mit 17 Standorten verfügt EEW über eine Verbrennungskapazität von ca. 5 Millionen Tonnen Abfall pro Jahr.
Abfall- und Kreislaufwirtschaft in Deutschland im internationalen Vergleich - Spitzenplatz oder nur noch Mittelmaß?
© Witzenhausen-Institut für Abfall, Umwelt und Energie GmbH (4/2025)
Neben der Umstellung der künftigen Energieversorgung auf ein zu 100 % erneuerbares Energiesystem ist die Abfall- und Kreislaufwirtschaft die zweite zentrale Säule im Rahmen der globalen Transformation in eine klimaneutrale Wirtschaft und Gesellschaft.