Die Mehrzahl der kontinental-europäischen Transportnetze ist zum europäischen Verbundnetz, der Union for cooperation and transmission of electricity (UCTE), zusammengeschlossen. Hieraus ergibt sich eine horizontale Gliederung des Verbundnetzes in einzelne Regelzonen.
Da elektrische Energie nur begrenzt speicherbar und das Lastverhalten nicht exakt prognostizierbar ist, muss die Wirkleistungserzeugung über die Regelkreise der Wirkleistungs-Frequenzregelung fortlaufend an den vorherrschenden Wirkleistungsverbrauch angepasst werden. Einer der Regelungsmechanismen zur Herstellung des Gleichgewichts zwischen Erzeugung und Verbrauch ist die Sekundärregelung. Ihre Aufgabe besteht darin, die Austauschleistungsdifferenz, d.h. die Differenz zwischen der Ist- Austauschleistung und der Soll-Austauschleistung einer Regelzone, auszuregeln. Die Soll-Austauschleistung ergibt sich dabei aus der Summe der regelzonenübergreifenden Energiefahrpläne. Die Sekundärregelung beeinflusst damit die Regelzonengrenzen übergreifenden Lastflüsse, so dass diese kontrolliert stattfinden und nicht destabilisierend wirken.
| Copyright: | © TU Dresden, Institut für Energietechnik |
| Quelle: | Sichere und nachaltige Energieversorgung 2009 (Oktober 2009) |
| Seiten: | 11 |
| Preis: | € 0,00 |
| Autor: | Dipl.-Ing. Pavel Zolotarev Dipl.-Ing. Michael Treuer Dr.-Ing. Tobias Weißbach Dipl.-Ing. Melchior Gökeler |
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