CO2-Einsparung durch energetische Nutzung des biogenen Anteils in Siedlungsabfällen

Das primäre Ziel der thermischen Abfallbehandlung in MVA ist die umweltschonende Entsorgung von Abfällen. Bei der Verbrennung wird aus den Abfallbestandteilen unweigerlich das klimarelevante Treibhausgas Kohlendioxid freigesetzt. Die thermisch behandelten Abfallmengen werden nicht deponiert und demzufolge kann die Erzeugung des noch ca. 21-mal schädlicheren Treibhausgases Methan verhindert werden.

Das Sekundärziel der Müllverbrennung ist die Nutzung der freiwerdenden thermischen Energie zur Erzeugung und Abgabe von Wärme und elektrischem Strom. Die abgegebenen Energiemengen, ersetzen die durch fossile Energieträger erzeugten Energien und es erfolgt daraufhin entsprechend eine Substitution der entstehenden klimarelevanten Kohlendioxidemissionen. Durch die Reduktion von Methanemissionen und der Substitution von fossilen Energieträgern durch Energieabgabe, trägt die thermische Abfallbehandlung in MVA somit im großen Maße zur Reduktion von Treibhausgasemissionen bei.



Copyright: © Veranstaltergemeinschaft Bilitewski-Faulstich-Urban
Quelle: 15. Fachtagung Thermische Abfallbehandlung (März 2010)
Seiten: 15
Preis: € 0,00
Autor: Dr.-Ing. Christoph Wünsch
 
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