PET auf dem Podest: Ökobilanz sieht bei PET-Einweg immer mehr Pluspunkte

Der Boom bei der PET-Einwegflasche ist ungebrochen - sie ist leicht, billig und überall zu haben. Eine neue Ökobilanz im Auftrag der Verpackungsindustrie setzt dem noch eins drauf: Die PET-Einwegflasche ist besser ihr Ruf. In einigen Bereichen hat PET mit der Glasflasche sogar gleichgezogen.

Foto: M. Boeckh(09.06.2010) Die Debatte um die 'richtige' Flasche für Wasser, Limo oder Fruchtsäfte wird in Deutschland seit Jahren mit viel Verve geführt. In einer Frage waren sich Politik, Recyclingexperten, Umwelt- und Verbraucherverbände lange Zeit einig: Mehrwegflaschen sind ökologisch vorteilhaft, Einwegflaschen dagegen umweltschädlich, eine ökologische Sackgasse und eine wesentliche Ursache für zuviel Müll auf Straßen und Plätzen.
Diese Einteilung in gut und schlecht gilt offensichtlich nicht mehr. Vielmehr ist die PET-Einwegflasche dabei, ihr Schmuddelimage abzustreifen. Die stetigen Optimierungen entlang der Prozesskette haben zu deutlichen Verbesserungen in der ökobilanziellen Performance der PET-Einwegsysteme geführt...
Unternehmen, Behörden + Verbände: Ifeu-Institut, IK Industrievereinigung Kunststoffverpackungen, Bifa Umweltinstituts
Autorenhinweis: Christa Friedl, Krefeld
Foto: M. Boeckh



Copyright: © Deutscher Fachverlag (DFV)
Quelle: Juni 2010 (Juni 2010)
Seiten: 3
Preis: € 0,00
Autor: Christa Friedl
 
 Artikel nach Login kostenfrei anzeigen
 Artikel weiterempfehlen
 Artikel nach Login kommentieren


Login

ASK - Unser Kooperationspartner
 
 


Unsere content-Partner
zum aktuellen Verzeichnis



Unsere 3 aktuellsten Fachartikel

carboliq® - Direktverölung gemischter Kunststoffabfälle
© Witzenhausen-Institut für Abfall, Umwelt und Energie GmbH (4/2025)
Die Forderung nach Klimaneutralität dominiert die globale Diskussion über die Zukunft der Industriegesellschaft. Damit einher geht auch die Frage, wie der Umgang mit Kunststoffen in Zukunft erfolgen wird.

Nutzungskonflikt zwischen Carbon-Capture-Anlagen und Fernwärme?
© Witzenhausen-Institut für Abfall, Umwelt und Energie GmbH (4/2025)
Die EEW Energy from Waste GmbH (EEW) hat sich das Ziel gesetzt, bis 2045 klimaneutral zu werden. Mit 17 Standorten verfügt EEW über eine Verbrennungskapazität von ca. 5 Millionen Tonnen Abfall pro Jahr.

Abfall- und Kreislaufwirtschaft in Deutschland im internationalen Vergleich - Spitzenplatz oder nur noch Mittelmaß?
© Witzenhausen-Institut für Abfall, Umwelt und Energie GmbH (4/2025)
Neben der Umstellung der künftigen Energieversorgung auf ein zu 100 % erneuerbares Energiesystem ist die Abfall- und Kreislaufwirtschaft die zweite zentrale Säule im Rahmen der globalen Transformation in eine klimaneutrale Wirtschaft und Gesellschaft.