Hochtemperaturprozesse beim recycling von Rohstoffen

Trotz eines Ausbaus regenerativer Energien wurden bis 2007 über achtzig Prozent der jährlichen, gesamten Primärenergie der Bundesrepublik durch fossile Energieträger gedeckt. Der Gesamtausstoß an CO2 hat sich von 1998 bis 2007 von 832 Millionen Tonnen CO2/a auf 770 Millionen Tonnen CO2/a reduziert. Dies entspricht einer prozentualen Abnahme von etwa sieben Prozent (Bild 2). Bezogen auf das Jahr 1992 betrug die Abnahme im Jahr 2007 zwölf Prozent. Diese Reduktion lässt sich sowohl auf eine Erweiterung regenerativer Energien als auch auf eine fortschreitende Minderung des fossilen Energieeinsatzes durch Verbesserung von verfahrenstechnischen Prozessen zurückführen.

1. Energetische Einordnung
2. Temperaturbereiche zum Recycling von Metallen
3. Prozessanalyse und -modellierung
4. Optimierung
5. Verbesserung durch klassische Methoden
6. Energiesubstitution
7. Prozesskopplung
8. Prozessintensivierung
9. Zusammenfassung
10. Literatur



Copyright: © Thomé-Kozmiensky Verlag GmbH
Quelle: Recycling und Rohstoffe 3 (2010) (Mai 2010)
Seiten: 27
Preis: € 0,00
Autor: Prof. Dr.-Ing. Reinhard Scholz
Dipl.-Ing. Thomas Stürmer
 
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