Neben dem Verschleiß stellt vor allem die Korrosion die häufigste Ursache für eine Oberflächenschädigung eines Bauteils dar.
Dadurch entstehen jährlich Schäden in Milliardenhöhe. Derartige Kosten lassen sich durch die Verwendung geeigneter Bauteile bzw. geeigneter Oberflächen vermeiden oder vermindern. Aus ökonomischen Gesichtspunkten von besonderem Interesse sind Beschichtungsverfahren, die es ermöglichen, die Korrosionsbeständigkeit eines Bauteils durch die Beschichtung mit einem für die korrosive Umgebung (z.B. Seeklima, Heißgas) geeignetem Material zu erhöhen. Ein Unterscheidungskriterium der Beschichtungsverfahren ist die erreichbare Schichtdicke. Im Vergleich zu anderen Verfahren ermöglicht das Thermische Spritzen in einem deutlich höheren Schichtdickenbereich (Abb. 1). Gegenüber der chemischen bzw. elektrochemischen Abscheidung besitzt es außerdem den Vorteil, dass nahezu alle Werkstoffe als Beschichtungsmaterial verwendet werden können. Weiterhin ist beim Thermischen Spritzen die thermische Belastung des zu beschichtende Substrats sehr gering, weshalb nicht nur nahezu jedes Material beschichtet werden kann, sondern auch, im Gegensatz zum Auftragsschweißen, eine Vermischung von Schicht- und Grundwerkstoff vermieden wird.
Copyright: | © Veranstaltergemeinschaft Bilitewski-Faulstich-Urban |
Quelle: | 9. Fachtagung thermische Abfallbehandlung (März 2004) |
Seiten: | 15 |
Preis: | € 7,50 |
Autor: | Dr.-Ing. Peter Crimmann Dipl.-Ing. Gerold Dimaczek Prof. Dr.-Ing. Martin Faulstich |
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