Die Liberalisierung des Messwesens schreitet weiter voran. Neben Änderungen von GPKE, GeLi Gas oder MessZV stellt die Bundesnetzagentur (BNetzA) insbesondere durch die Vorgaben in Bezug auf das informatorische Unbundling erhöhte Anforderungen an die Unternehmen in der Energiewirtschaft. Die Befragungsergebnisse in der Studie 'Informatorisches Unbundling und Öffnung des Messwesens' von trend:research zeigen, trotz drohender Sanktionen ab Oktober 2010, einen nach wie vor niedrigen Umsetzungsstand der Vorgaben zum Informatorischen Unbundling bei den EVU.
Erreichen will der Gesetzgeber mit der Liberalisierung des Messwesens u. a. Preisvorteile für den Verbraucher und technische Innovationen beim Zähl- und Messwesen (Smart Metering, lastvariable Tarife, Verkürzung der Ableseturnusse, etc.), die unter anderem auch Energieeinsparungen unterstützen sollen. Das Ziel eines marktgetriebenen und weitgehend deregulierten Wettbewerbs entnimmt die BNetzA aus Gesetzesgrundlagen wie z. B. der Messzugangsverordnung (MessZV) zur (vorerst) unregulierten Einführung von intelligenten Messeinrichtungen.
Copyright: | © wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH |
Quelle: | Heft 02 - 2010 (Februar 2010) |
Seiten: | 4 |
Preis: | € 4,00 |
Autor: | Dipl.-Kfm. Dirk Briese Agnes Przybylski |
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