Die Bedeutung einer Effizienzsteigerung bei Messdienstleistungen nimmt zu: Eine Vielzahl von neuen Tarifprodukten und erweiterten Dienstleistungen, komplexer werdende Markt- und Vertragskonstellationen sowie die Öffnung des Marktes für Mess- und Zählwesen ermöglichen eine dynamische Marktentwicklung. Messdienstleister sind nun per Gesetz zu eigenständigen Marktakteuren erklärt worden. Zudem steigt die Nachfrage nach elektronischen und intelligenten Zählern und die automatisierte Auslesung rückt in den Vordergrund, konventionelle Ableseprozesse stehen damit auf dem Prüfstand. Energieversorger und Dienstleister sind im eigenen Interesse aufgefordert, die (Abrechnungs-)Prozesse und den Technologieeinsatz bei Messdienstleistungen zu prüfen und an die aktuellen Entwicklungen anzupassen.
Nachdem der gesetzliche Rahmen mit der Novellierung des § 21b Energiewirtschaftsgesetz (EnWG) sowie der Messzugangsverordnung (MessZV) bis Ende 2008 geschaffen wurde, hat der Markt für Messdienstleistungen an Fahrt aufgenommen. Die Voraussetzungen für Messdienstleistungen werden sich, gekoppelt an den Messstellenbetrieb, verändern. Haupteinflüsse sind der zunehmende Einsatz von Smart Metering und damit verbunden verkürzte Abrechnungszeiträume. Weiterhin drängen Vertriebsgesellschaften auf den Markt, die neben der Energielieferung und dem Messstellenbetrieb auch die Messdienstleistung bündeln.
Copyright: | © wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH |
Quelle: | Heft 01 - 2010 (Januar 2010) |
Seiten: | 5 |
Preis: | € 4,00 |
Autor: | Agnes Przybylski |
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