Wie funktional darf die Ausschreibung sein? - Anforderungen an die Ausschreibung von Entsorgungsdienstleistungen

Leitfaden für die Erstellung einer verfahrensoffenen Ausschreibung mit rechtlichen Hintergrundinformationen und Entscheidungskriterien für den Verfasser

Die Rollenverteilung in der Abfallwirtschaft hat sich in den letzten Jahren nachhaltig verändert. Die Tendenz, die Beauftragung Dritter zu nutzen und die Erfüllung von Pflichten zur Verwertung und Beseitigung an Dritte zu übertragen, hat stark zugenommen. Insbesondere im Bereich der Restabfallbehandlung werden die erforderlichen Leistungen zunehmend als Dienstleistung nach VOL/A ausgeschrieben. Die rechtssichere Durchführung einer Ausschreibung zur Restabfallbehandlung ist in der Regel eine hochkomplexe Aufgabe. Um die im Titel gestellte Frage „Wie funktional darf eine Ausschreibung sein?“ zu beantworten, kommt es ganz auf die Sichtweise an. Je funktionaler die Verdingungsunterlagen sind, umso komplexer und variantenreicher sind die Angebote, umso komplexer und komplizierter wird die vergaberechtskonforme Wertung der Angebote. Der Autor gibt dem Leser Kriterien zur Entscheidungsfindung an die Hand und erläutert die verschiedenen Risiken und Aspekte der Ausschreibung. Des Weiteren beeinhaltet der Beitrag ein Muster-Inhaltsverzeichnis einer verfahrensoffenen Ausschreibung.



Copyright: © Witzenhausen-Institut für Abfall, Umwelt und Energie GmbH
Quelle: 14. Kasseler Abfallforum-2002 (April 2002)
Seiten: 10
Preis: € 5,00
Autor: Dipl. Ing. Nils Oldhafer
 
 Diesen Fachartikel kaufen...
(nach Kauf erscheint Ihr Warenkorb oben links)
 Artikel weiterempfehlen
 Artikel nach Login kommentieren


Login

ASK - Unser Kooperationspartner
 
 


Unsere content-Partner
zum aktuellen Verzeichnis



Unsere 3 aktuellsten Fachartikel

carboliq® - Direktverölung gemischter Kunststoffabfälle
© Witzenhausen-Institut für Abfall, Umwelt und Energie GmbH (4/2025)
Die Forderung nach Klimaneutralität dominiert die globale Diskussion über die Zukunft der Industriegesellschaft. Damit einher geht auch die Frage, wie der Umgang mit Kunststoffen in Zukunft erfolgen wird.

Nutzungskonflikt zwischen Carbon-Capture-Anlagen und Fernwärme?
© Witzenhausen-Institut für Abfall, Umwelt und Energie GmbH (4/2025)
Die EEW Energy from Waste GmbH (EEW) hat sich das Ziel gesetzt, bis 2045 klimaneutral zu werden. Mit 17 Standorten verfügt EEW über eine Verbrennungskapazität von ca. 5 Millionen Tonnen Abfall pro Jahr.

Abfall- und Kreislaufwirtschaft in Deutschland im internationalen Vergleich - Spitzenplatz oder nur noch Mittelmaß?
© Witzenhausen-Institut für Abfall, Umwelt und Energie GmbH (4/2025)
Neben der Umstellung der künftigen Energieversorgung auf ein zu 100 % erneuerbares Energiesystem ist die Abfall- und Kreislaufwirtschaft die zweite zentrale Säule im Rahmen der globalen Transformation in eine klimaneutrale Wirtschaft und Gesellschaft.