Kompostierung ist ein wichtiger Beitrag, die natürlichen Stoffkreisläufe zu schliessen und biogene Abfälle wieder zu verwerten. In gartenreichen Siedlungsstrukturen kann eine fast 50%-ige Reduzierung des Organikabfalls durch Eigenkompostierung erreicht werden.
Bei der Eigenkompostierung wird das in der häuslichen Umgebung anfallende Material (Bioabfall und Grünschnitt) schichtweise auf eine Miete oder in einem Silo (Kleinkomposter) aufgesetzt. Die verschiedenen Bauweisen von handelsüblichen Kleinkompostern bieten unterschiedliche Vor- und Nachteile, die sich z.B. im Aufsetzen, in der Abdeckung (Schutz vor Durchnässung, vor Vögeln) oder einer gelochten Bodenplatte (Schutz vor Nagetieren) zeigen. Die Entnahme des fertigen Kompostgutes erweist sich jedoch überall als problematisch, da die Verrottung unterschiedlich von oben nach unten verläuft und das am Fuß liegende Material reifer, aber schwerer zugänglich ist. Bei der Entnahme fällt somit entweder Material von oben nach oder der ganze Komposter verliert seine Stabilität. Die optimale Lösung stellt ein "Zwei-Kammer-Verfahren" mit zwei Kompostern dar, wobei das Material in dem einen ausreift, während der andere beschickt wird. Dabei entsteht jedoch ein höherer Platz- und Kostenaufwand.
Den vollständigen Artikel können Sie beim LfU herunterladen: www.lfu.bayern.de
| Copyright: | © Bayerisches Landesamt für Umwelt |
| Quelle: | Publikationen (Juli 2009) |
| Seiten: | 5 |
| Preis: | € 0,00 |
| Autor: | Umweltwissen LFU-Bayern |
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