Aufbereitung von Biomasse - Brennstoffe nach Maß

Die Jurapellets Daubenspeck GmbH & Co. KG ist im Energiepark Ursensollen angesiedelt und produziert Holzhackschnitzel, Pellets und Holzbriketts aus Waldholz und Sägenebenprodukten aus der Umgebung. Im Werk in Thonhausen bei Amberg werden ausschließlich Hölzer aus der Oberpfalz verwendet um weite Transportwege zu vermeiden, die Umwelt zu schonen und die Wertschöpfung der heimatlichen Region zu fördern.

Der vorliegende Beitrag gibt einen Überblick über die Anforderungen bei der Pelletherstellung. Wichtige Kriterien hierbei sind vor allem die Qualitätsanforderungen an den Brennstoff, die in verschiedenen Normen wie der DIN 51731 oder der ÖNORM M 7135 festgelegt wurden. Im Zertifikat 'DIN plus' wurden dann die Qualitätsanforderungen der DIN 51731 und der ÖNORM M 7135 vereint. Seit 2007 existiert eine neue Qualitätsnorm, die DIN CEN/TS 14961 für Holzpellets. Die Pelletierung der eingesetzten Biomassen erfolgt in der Praxis hauptsächlich mit so genannten Kollergangpressen. Die Firma JURAPELLETS produziert im Landkreis Amberg-Sulzbach qualitätsgesicherte Pellets aus heimischen Hölzern. In der Anlage können auch weitere biogene Einsatzstoffe verarbeitet werden. Ein weiterer wichtiger Aspekt bei der Nutzung von Pellets sind die Anforderungen an die Lagerung der Brennstoffe. Zu nennen sind hier vor allem Lage, Ausführung, Ausstattung, Befüllsystem und Brandschutzanforderungen des Lageraums.



Copyright: © OTH Amberg-Weiden
Quelle: 5. Fachtagung Verfahren & Werkstoffe für die Energietechnik (Juni 2009)
Seiten: 8
Preis: € 0,00
Autor: Alexander Daubenspeck
M. Eng. Andreas Weger
 
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