Müllverbrennungsanlagen in Deutschland erfüllen seit vielen Jahren ihren Entsorgungsauftrag. Nach dem Verbot der unbehandelten Deponierung von unbehandelten Siedlungsabfällen durch die TA Siedlungsabfall im Jahr 2005 wurden die Kapazitäten der Müllverbrennung weiter ausgebaut, so dass momentan rund 18 Mio. Mg an Abfällen in deutschen Müllverbrennungsanlagen verbrannt werden.
Nachdem in den letzten Jahren hohe Investitionen in Rauchgasreinigungstechniken getätigt wurden, sind die schädlichen Emissionen durch MVA auf ein Minimum gesunken. Neben der Entsorgung der Abfälle, rückt die Erzeugung und Abgabe von Energie und die damit einhergehende Einsparung an CO2-Emissionen immer mehr in den Mittelpunkt. Neben den Erlösen aus der Müllannahme erhöht der Verkauf von Strom- und Wärme die Wirtschaftlichkeit der Anlagen. In dem folgenden Beitrag soll zunächst dargestellt werden, wie hoch die Wirkungsgrade deutscher Müllverbrennungsanlagen momentan sind und welche Rahmenbedingungen vorhanden sein müssen, um die Investition in Effizienz steigernde Maßnahmen wirtschaftlich werden zu lassen. Darauf aufbauend wird aufgezeigt, welche Möglichkeiten in Müllverbrennungsanlagen vorhanden sind, um die Energieeffizienz zu steigern, wie hoch das Steigerungs-potenzial der einzelnen Maßnahmen ist und was deren Umsetzung kostet.
| Copyright: | © Veranstaltergemeinschaft Bilitewski-Faulstich-Urban |
| Quelle: | 14. Fachtagung thermische Abfallbehandlung (März 2009) |
| Seiten: | 17 |
| Preis: | € 0,00 |
| Autor: | Dipl.-Ing. Gaston Hoffmann Prof. Dr.-Ing. habil. Dr. h.c. Bernd Bilitewski |
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