Insgesamt werden in Deutschland ca. 25% der Siedlungsabfälle mittels MBA-Technik vorbehandelt (MBA= Mechanisch-Biologische Abfallbehandlung). Diese Technik basiert auf einer stoffstromspezifischen Abfallbehandlung. Dies bedeutet, dass bei der Auswahl und Festlegung von Behandlungsschritten für Restabfälle deren - gröβtenteils sehr unterschiedliche - stoffliche Eigenschaften maβgebend sind.
Ein Groβteil der heutigen Restabfälle, die nach der Erfassung der stofflich verwertbaren Abfälle noch übrig bleiben und somit entsorgt werden müssen, stellt ein sehr inhomogenes Gemisch aus den verschiedensten Stoffen mit sehr unterschiedlichen Material eigenschaften dar. Manche dieser Abfälle sind mineralisch und damit inert, also nicht reaktionsfähig. Andere bestehen aus trockenen Materialen wie Kunststoffen, Textilien, Papieren oder Verbundmaterialen, die allesamt einen überdurchschnittlichen Energiegehalt aufweisen. Wieder andere enthalten höhere Anteile organischer Stoffe, die unter bestimmten Umständen sehr gut biologisch abbaubar sind und auch dabei noch möglicherweise nutzbares Gas produzieren. Hier setzt nun das Prinzip der stoffstromspezifischen Abfallbehandlung an.
| Copyright: | © Universität Stuttgart - ISWA |
| Quelle: | TAKAG 2008 - İZMİR (November 2008) |
| Seiten: | 13 |
| Preis: | € 0,00 |
| Autor: | Thomas Grundmann Dipl.-Ing. Michael Balhar |
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