Neue Methode zur berührungslosen Methanmessung auf Deponien

'Der Austritt von Deponiegas aus einer Deponienoberfläche ist so zu minimieren, dass keine schädlichen Auswirkungen zu befürchten sind.' Um die Umsetzung dieser Forderung der deutschen Umweltgesetzgebung zu überwachen, wurden seit langem Regeln und Techniken etabliert, wie Emissionen zu mindern und zu messen sind (TA-Siedlungsabfall). So ist der Nachweis der 'minimalen Emission' im Rahmen der Fremdüberwachung 2-mal jährlich mittels FID-Rastermessung zu erbringen. Durch die zunehmende Sensibilisierung auf die Emission klimarelevanter Gase stehen nun auch Deponien immer wieder im Blick der Öffentlichkeit.

1 Einleitung
2 Abstimmbares Dioden-Laser Absorptionsspektrometer (TDLAS)
2.1 Messprinzip
2.2 Erzielbare Messergebnisse
3 Ermittlung von Methan-Emissionsraten
3.1 Allgemeine Beschreibung der Vorgehensweise
3.2 Etablierte Methoden aus Literatur und Praxis
3.2.1 Tracer-Methode
3.2.2 Messung und Modellierung der Abgasfahne
3.2.3 FID-Begehung und Berechnung der Emissionsrate über die abgesaugte Gasmenge
3.2.4 'Lemberger Box'
3.3 Neue Ansätze mit der TDLAS-Messung
3.3.1 Beschreibung
3.3.2 Erste Ergebnisse
4 Vergleich zwischen FID- und TDLAS-Messung
5 Literatur
 



Copyright: © Universität Stuttgart - ISWA
Quelle: TAKAG 2008 - Ä°ZMÄ°R (November 2008)
Seiten: 12
Preis: € 6,00
Autor: Dr.-Ing. Martin Reiser
M.Sc. Han Zhu
o. Prof. Dr.-Ing. Martin Kranert
 
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