Die großtechnische Monoverbrennung ist lange etabliert, die Mitverbrennung in Kraft- und Zementwerken Stand der Technik und neue dezentrale Verfahren gewinnen an Bedeutung
Der vorliegende Beitrag gibt einen Überblick über die Technologien zur thermischen Klärschlammbehandlung. Die großtechnische Verbrennung ist bereits lange etabliert. In kommunalen und industriellen Monoverbrennungsanlagen wird Klärschlamm fast ausschließlich in Wirbelschichtanlagen meist unter Gewinnung von Wärme, Strom oder Prozessdampf verwertet. Die Mitverbrennung erfolgt in Müllverbrennungsanlagen, Kraft- und Zementwerken. Die Müllverbrennung ist die teuerste und ökologisch am wenigsten vorteilhafte Verwertungsart, da sowohl eine Phosphorrückgewinnung aus den Aschen ausgeschlossen ist als auch die Energie nur in geringem Umfang genutzt wird. Stein- und Braunkohlekraftwerke stellen eine schadlose Verwertung mit hoher Energieeffizienz sicher. Die Aschen werden in der Regel im Baubereich verwertet. In den Zementwerken erfolgt, seit einigen Jahren auch in Deutschland, eine simultane energetische und stoffliche Verwertung. Allerdings geht bei den letztgenannten Verwertungswegen die Ressource Phosphor verloren. Darüber hinaus gibt es eine Reihe bereits marktverfügbarer Verfahren zur dezentralen thermischen Behandlung von Klärschlamm in Kleinanlagen, die - ohne einen Anspruch auf Vollständigkeit zu erheben - hier ebenfalls vorgestellt werden.
| Copyright: | © Rhombos-Verlag |
| Quelle: | ABFALLWIRTSCHAFT UND KLIMASCHUTZ (Dezember 2008) |
| Seiten: | 6 |
| Preis: | € 0,00 |
| Autor: | Prof. Dr.-Ing. Peter Quicker |
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