Der größte abfallwirtschaftliche Kongress Deutschlands, der vom 24. bis 26. April 2007 wieder in Kassel stattfindet, erwartet 1.000 Teilnehmer sowie 80 Fachaussteller aus dem In- und Ausland.
(16.04.07) In jüngster Zeit ist eine besonders heftige Diskussion über Klimawandel, Ressourcenschutz und CO 2 -neutrale Energieträger entbrannt. Dabei kommt auch der Abfallwirtschaft eine Schlüsselrolle zu, vor allem wenn es um die Verwendung von Abfall als Bio- und Sekundärrohstoff (urban mining) geht. Vor diesem Hintergrund soll das Ziel der "Vollständigen Verwertung von Abfällen bis zum Jahr 2020" sowie die sich selbst tragende Abfallwirtschaft erreicht werden.
Mit Spannung werden die Vorträge von Prof. Dr. Klaus Töpfer (ehemaliger Exekutiv-Direktor des Umweltprogramms der Vereinten Nationen), der über global-abfallwirtschaftliche Herausforderungen referieren wird, sowie die Beiträge über die abfallwirtschaftlichen Perspektiven aus Sicht des Bundeslandes Baden-Württemberg (Tanja Gönner, Umweltministerin Baden-Württemberg) und über neue Akzepte aus Sicht des Bundes (Staatssekretär Michael Müller, Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit) erwartet.
Die Chancen und Perspektiven der Entsorgungswirtschaft aus Sicht der privaten Entsorgungswirtschaft werden von Peter Hoffmeyer (Präsident des BDE, Berlin) sowie aus kommunaler Sicht von Dr. Rüdiger Siechau (Vorstandsvorsitzender des VKS im VKU, Köln) aufgezeigt werden.
Aus aktuellem Anlass werden die Anfang 2007 in Kraft getretenen Verbringungs- und Nachweisverordnungen vorgestellt, die erhebliche Konsequenzen für die Entsorgungswirtschaft (z. B. elektronische Nachweisverfahren) mit sich bringen.
Copyright: | © Deutscher Fachverlag (DFV) |
Quelle: | März/April 2007 (April 2007) |
Seiten: | 1 |
Preis: | € 0,00 |
Autor: | Dr.-Ing. Michael Kern |
Artikel nach Login kostenfrei anzeigen | |
Artikel weiterempfehlen | |
Artikel nach Login kommentieren |
carboliq® - Direktverölung gemischter Kunststoffabfälle
© Witzenhausen-Institut für Abfall, Umwelt und Energie GmbH (4/2025)
Die Forderung nach Klimaneutralität dominiert die globale Diskussion über die Zukunft der Industriegesellschaft. Damit einher geht auch die Frage, wie der
Umgang mit Kunststoffen in Zukunft erfolgen wird.
Nutzungskonflikt zwischen Carbon-Capture-Anlagen und Fernwärme?
© Witzenhausen-Institut für Abfall, Umwelt und Energie GmbH (4/2025)
Die EEW Energy from Waste GmbH (EEW) hat sich das Ziel gesetzt, bis 2045 klimaneutral zu werden. Mit 17 Standorten verfügt EEW über eine Verbrennungskapazität von ca. 5 Millionen Tonnen Abfall pro Jahr.
Abfall- und Kreislaufwirtschaft in Deutschland im internationalen Vergleich - Spitzenplatz oder nur noch Mittelmaß?
© Witzenhausen-Institut für Abfall, Umwelt und Energie GmbH (4/2025)
Neben der Umstellung der künftigen Energieversorgung auf ein zu 100 % erneuerbares Energiesystem ist die Abfall- und Kreislaufwirtschaft die zweite zentrale Säule im Rahmen der globalen Transformation in eine klimaneutrale Wirtschaft und Gesellschaft.