Dieser Beitrag befasst sich mit den derzeit (noch) nicht unter das Emissionshandelssystem fallenden Aktionsfeldern. In Deutschland verursacht der Nicht-Emissionshandels- Sektor aktuell 52 % der Treibhausgasemissionen (THG-Emissionen).
Es ist festzustellen, dass auch im Bereich außerhalb des Emissionshandelsrechts in der Europäischen Union und in Deutschland erfolgversprechende politische Initiativen zur Abschwächung der Klimaerwärmung vorliegen, die rechtlich umgesetzt werden (sollen). Allerdings fehlen Überlegungen zur langfristigen Perspektive (für die Jahre nach 2020) in der Klimapolitik noch weitgehend. Bei einigen Bereichen steht noch nicht fest, ob sie nicht besser in ein allgemeines System des Zertifikatehandels eingebunden werden sollten. Das betrifft auch die Landwirtschaft, wobei gegen ihre Einbeziehung vor allem die Struktur der kleineren und mittleren Betriebe insbesondere in den Beitrittsstaaten eingewendet wird. Außerhalb des THG-Handels finden wir heute eine Fülle von unterschiedlichen Instrumenten, die zur Bekämpfung des Klimawandels eingesetzt werden.
| Copyright: | © Lexxion Verlagsgesellschaft mbH |
| Quelle: | EurUP 03/2008 (Juli 2008) |
| Seiten: | 14 |
| Preis: | € 32,00 |
| Autor: | Prof. Dr. Detlef Czybulka |
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