Entwicklungen für den Sekundärbrennstoffeinsatz in der Zementindustrie

Unabhängig von der Art des eingesetzten Brennstoffs stellt das Klinkerbrennen einen Stoffumwandlungsprozess dar. Dabei werden die feingemahlenen Rohstoffe (Kalkstein, Ton, Kalkmergel) in Drehrohröfen bis zum Sintern erhitzt.

Aus den Ausgangsstoffen bilden sich dann die so genannten Klinkerphasen, die dem Produkt Zement seine charakteristischen Eigenschaften der hydraulischen Erhärtung verleihen. Damit die mineralogischen Reaktionen zur Bildung des Klinkers ablaufen können, müssen die Rohstoffe auf circa 1.450°C erhitzt werden, wozu Flammentemperaturen von etwa 2.000°C erforderlich sind. Damit stellt der Klinkerbrennprozess ein geeignetes Verfahren zur umweltverträglichen energetischen und simultanen stofflichen Verwertung von Abfällen dar. Die hierfür wesentlichen verfahrenstechnischen Merkmale können wie folgt zusammengefasst werden: 



Copyright: © Veranstaltergemeinschaft Bilitewski-Faulstich-Urban
Quelle: 13. Fachtagung thermische Abfallbehandlung (März 2008)
Seiten: 6
Preis: € 0,00
Autor: Martin Oerter
 
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