Verwertung von Klärschlamm aus der Sicht des Bodenschutzes

Die landwirtschaftliche Klärschlammverwertung steht im Zielkonflikt zwischen der Rückführung von Wertstoffen und der Anreicherung von Schadstoffen im Boden. Neben der Verschärfung der Anforderungen für Schwermetalle ist die Aufnahme von Grenzwerten für organische Stoffe in die Klärschlammverordnung angezeigt. Rückgewinnungsverfahren, wie die Phosphat-Rückgewinnung sollten vorangetrieben werden.

Bei der Verwertung von organischen Abfällen auf landwirtschaftlichen Flächen besteht ein Zielkonflikt verschiedener fachlicher Anforderungen des Umweltschutzes und der darauf bezogenen rechtlichen Regelungen:
Einerseits soll mit der Rückführung der Abfälle und der darin enthal-tenen Wertstoffe eine stärkere Schließung ökologischer Kreisläufe erreicht werden und den Anforderungen des Kreislaufwirtschafts-/Abfallgesetzes Rechnung getragen werden.
Andererseits können aus der Verwertung von Klärschlamm langfristig Schadstoffanreicherungen der Böden resultieren, die der Zielsetzung des Bodenschutzrechts entgegenstehen.



Copyright: © Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH
Quelle: Wasser und Abfall (11/2007) (November 2007)
Seiten: 5
Preis: € 10,90
Autor: Prof. Dr. Wilhelm König
Dr. Thomas Delschen
 
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