Wesentlicher Motor des aktuellen wasserwirtschaftlichen Handelns ist die Europäische Wasserrahmenrichtlinie. Ihr Umsetzungsprozess wird in Deutschland durch die gegebene föderale Länderstruktur und die damit verbundenen gesetzlichen Zuständigkeiten geprägt.
Dies hat im ersten praktischen Umsetzungsschritt, der Bestandsaufnahme, eine unterschiedliche Auslegungs- und Bewertungspraxis mit sich gebracht, die ein uneinheitliches Gesamtbild in der Darstellung des derzeitigen Gewässerzustands in Deutschland zum Ergebnis hatte. Da eine vergleichende Betrachtung der gegenwärtigen Umsetzungspraxis, insbesondere im Hinblick auf die weiteren Schritte, nicht vorlag, war es Intention einer Studie, Hintergründe für diese Vorgehen und Perspektiven für die weiteren Umsetzungsschritte in einzelnen Bundesländern zu analysieren. Dies erfolgte auf der Basis von persönlichen Gesprächen sowie der Erhebung und Darstellung spezifischer Kennzahlen. Die Erkenntnisse erklären zumindest teilweise die Ursachen für die individuellen Ergebnisse der Länder, lassen aber auch für die noch zu absolvierenden Umsetzungsaufgaben eine weiterhin differenzierte Vorgehensweise erwarten.
| Copyright: | © Vulkan-Verlag GmbH |
| Quelle: | GWF 07-08 / 2007 (Juli 2007) |
| Seiten: | 8 |
| Preis: | € 8,00 |
| Autor: | Dr.-Ing. Michael Weyand Professor Dr.-Ing. Jörg Londong Jan Mauriz Kaub |
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