Geteilte Verantwortung - Der Startschuss für das E-Schrott-Recycling ist gefallen

Ab 24. März 2006 gelten das ,Gesetz über das Inverkehrbringen, die Rücknahme und die umweltverträgliche Entsorgung von Elektro- und Elektronikgeräten' (ElektroG) und die europäische WEEE-Richtlinie (Waste of Electrical and Electronic Equipment). Hersteller und Verbraucher sind in der Pflicht.

31.08.2005 Laut Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) fallen in Deutschland jährlich rund 1,8 Mio. Tonnen Elektro-Schrott an - von Kühlschränken und Waschmaschinen über Fernseher und DVD-Player bis hin zu Rasierapparaten und Handys. Diese Geräte werden aufgrund ihrer Schadstoffgehalte als besonders überwachungsbedürftig eingestuft. Die umweltverträgliche Entsorgung von Elektro(nik)geräten soll deshalb künftig mittels Getrenntsammlung und speziellen Recycling- und Verwertungsvorgaben sichergestellt werden. Die Verfahrensweise ähnelt dabei den Vorgaben der seit 1991 bestehenden Verpackungsverordnung (VerpackV), wonach Unternehmen aus Industrie und Handel alle leeren Verkaufsverpackungen mit dem ,Grünen Punkt' zurücknehmen und einer Ressourcen schonenden Verwertung zuführen müssen. Dieses Verursacherprinzip gilt nun auch bei der Entsorgung von E-Schrott. Allerdings gibt es zur Verpackungsverordnung auch deutliche Unterschiede...

Unternehmen, Behörden + Verbände: Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU), Landbell AG
Autorenhinweis: Hans-Günter Stehr Landbell AG, Martin Boeckh



Copyright: © Deutscher Fachverlag (DFV)
Quelle: Juli/August 2005 (August 2005)
Seiten: 4
Preis: € 0,00
Autor: Hans-Günter Stehr
Martin Boeckh
 
 Artikel nach Login kostenfrei anzeigen
 Artikel weiterempfehlen
 Artikel nach Login kommentieren


Login

ASK - Unser Kooperationspartner
 
 


Unsere content-Partner
zum aktuellen Verzeichnis



Unsere 3 aktuellsten Fachartikel

carboliq® - Direktverölung gemischter Kunststoffabfälle
© Witzenhausen-Institut für Abfall, Umwelt und Energie GmbH (4/2025)
Die Forderung nach Klimaneutralität dominiert die globale Diskussion über die Zukunft der Industriegesellschaft. Damit einher geht auch die Frage, wie der Umgang mit Kunststoffen in Zukunft erfolgen wird.

Nutzungskonflikt zwischen Carbon-Capture-Anlagen und Fernwärme?
© Witzenhausen-Institut für Abfall, Umwelt und Energie GmbH (4/2025)
Die EEW Energy from Waste GmbH (EEW) hat sich das Ziel gesetzt, bis 2045 klimaneutral zu werden. Mit 17 Standorten verfügt EEW über eine Verbrennungskapazität von ca. 5 Millionen Tonnen Abfall pro Jahr.

Abfall- und Kreislaufwirtschaft in Deutschland im internationalen Vergleich - Spitzenplatz oder nur noch Mittelmaß?
© Witzenhausen-Institut für Abfall, Umwelt und Energie GmbH (4/2025)
Neben der Umstellung der künftigen Energieversorgung auf ein zu 100 % erneuerbares Energiesystem ist die Abfall- und Kreislaufwirtschaft die zweite zentrale Säule im Rahmen der globalen Transformation in eine klimaneutrale Wirtschaft und Gesellschaft.