Langzeituntersuchung mineralischer Oberflächenabdichtungen – Ergebnisse der Testfelder auf der Deponie „Im Dienstfeld“/ Aurach

Abfalldeponien dienen als Schadstoffsenken, in denen die jeweiligen Schadstoffe auf Dauer sicher verwahrt werden sollen. Die Oberflächenabdichtung dient im Wesentlichen dazu, die Deponie auf Dauer von der Biosphäre abzuschirmen, den Eintritt von Niederschlagswasser in den Deponiekörper zu verhindern bzw. zu minimieren und gegebenenfalls den Austritt von Deponiegas zu unterbinden.

In der TASi bzw. DepV (2002) wird implizit unterstellt, dass ein verordnungskonform gebautes Oberflächenabdichtungssystem mit Kombinationsabdichtung (bestehend aus tonmineralischer Dichtungsschicht und einer KDB) auf unbegrenzte Zeit wirksam ist. Insbesondere wird ohne weiteren Beweis vorausgesetzt, dass die tonmineralische Dichtungsschicht durch die Rekultivierungsschicht nach Anhang 5, DepV vor äußeren Einflüssen so wirksam geschützt wird, dass sie ihre beim Einbau nachgewiesenen Eigenschaften (Wassergehalt, k-Wert etc.) auf unbegrenzte Zeit behält. An diesem (unbewiesenen) Anspruch werden alternative Systeme und Komponenten gemessen (vgl. DIBt-Grundsätze; LAGA Allgemeine Grundsätze, 2005).



Copyright: © LGA Bautechnik GmbH
Quelle: Deponieseminar 2007 (April 2007)
Seiten: 16
Preis: € 5,00
Autor: Dr. Wolf Ulrich Henken-Mellies
 
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