Geothermie im Spezialtiefbau: Praxis mit BIM

Ab 2020 werden öffentliche Großprojekte in Deutschland nur noch mit Building Information Modeling (BIM) neu geplant, gebaut und betrieben. So sieht es der Stufenplan Digitales Planen des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur vor.

Der Einsatz von BIM verspricht enorme Potenziale bei Qualität und Effizienz während der Planung und Erstellung von Gebäuden und Infrastrukturobjekten. Um die neue Methode BIM in ein ausführendes Unternehmen im Spezialtiefbau oder in der Geothermie zu integrieren, müssen zuerst Zeit und Geld für Software und Schulung von Personal investiert werden. Die Frage, ob es sich lohnt, kann klar mit 'ja' beantwortet werden. Nicht nur, weil in Zukunft auch die meisten privat gebauten Gebäude mit BIM geplant und gebaut werden, sondern auch, weil sich der Umstieg für das eigene Unternehmen lohnt. Erste Praxisbeispiele haben gezeigt, dass nach der Entwicklung einer Datenbank und der Anpassung der BIM-Software an die Gewerke Spezialtiefbau und Geothermie die versprochenen Potenziale
auch von ausführenden Unternehmen genutzt werden können.



Copyright: © wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH
Quelle: Heft 07/08 - 2017 (Juli 2017)
Seiten: 4
Preis: € 4,00
Autor: Holger Kaiser
Nico Beldermann
 
 Diesen Fachartikel kaufen...
(nach Kauf erscheint Ihr Warenkorb oben links)
 Artikel weiterempfehlen
 Artikel nach Login kommentieren


Login

ASK - Unser Kooperationspartner
 
 


Unsere content-Partner
zum aktuellen Verzeichnis



Unsere 3 aktuellsten Fachartikel

Aktuelle Herausforderungen für die Wasserversorgung durch den Klimawandel
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (11/2017)
Wir erfahren derzeit eine deutliche Veränderung des globalen Klimas, weitaus schneller als natürliche Klimaschwankungen der Vergangenheit.

Automatisierter Designprozess mit Modellreduktion einer Axialmaschine
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (10/2017)
Ein automatisierter Designprozess erfordert eine parametrisierte und flexible Geometriebeschreibung, um einen möglichst hohen Anlagenwirkungsgrad zu erreichen.

Baden-Württembergisches Forschungsprojekt Wasserkraftschnecken und Fischabstieg
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (10/2017)
Untersuchungen zur Fischschädigung an Wasserkraftschecken haben gezeigt, dass ein sehr inhomogenes Bild bezüglich der Schädigungsrate zu verzeichnen ist und dass die anlagenspezifischen Auslegungsparameter nicht in die Bewertung einfließen.