Wertstoffrückgewinnung aus Schlacken und Aschen

Die meisten Aschen und Schlacken fallen derzeit bei der Kohle- und Abfallverbrennung sowie in der Metallurgie an und werden überwiegend baulich genutzt. In geringeren Mengen entstehende Biomasse- und Klärschlammaschen enthalten wertvolle Pflanzennährstoffe.
Auf Grund der absehbaren Knappheiten kommt auch der Rückgewinnung
von weiteren Mineralien und Metallen aus Rückständen steigende Bedeutung zu.

Die Abfallwirtschaft entwickelt sich immer mehr zur modernen Stoffstromwirtschaft und leistet bereits signifikante Beiträge zum Ressourcen- und Klimaschutz. Angesichts weltweit begrenzter Rohstoffvorräte geraten deshalb auch wieder Rückstände aus Verbrennungsanlagen oder aus dem Hüttenwesen wegen ihres Gehaltes an Metallen (z. B. Kupfer, Chrom, Eisen, Blei, Edelmetalle) und Mineralien (Phosphate, Kaliumverbindungen) in den Blickpunkt. Starke Preisanstiege vor der jüngsten Wirtschaftskrise zeigten, dass Recyclingverfahren zur Wertstoffrückgewinnung die Schwelle zur Wirtschaftlichkeit rasch erreichen können. Zudem ist die Verwendung von recycelten Wirtschaftsgütern meist mit erheblich geringeren Umweltbelastungen verbunden als die Herstellung aus natürlichen Rohstoffen.



Copyright: © Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH
Quelle: Wasser und Abfall 04/2010 (April 2010)
Seiten: 5
Preis: € 10,90
Autor: Prof. Dr. Mario Mocker
Dipl.-Wi.-Ing. Fabian Stenzel
 
 Diesen Fachartikel kaufen...
(nach Kauf erscheint Ihr Warenkorb oben links)
 Artikel weiterempfehlen
 Artikel nach Login kommentieren


Login

ASK - Unser Kooperationspartner
 
 


Unsere content-Partner
zum aktuellen Verzeichnis



Unsere 3 aktuellsten Fachartikel

Das Global Water and Climate Adaptation Centre
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (5/2022)
Der Deutsche Akademische Austauschdienst hat im Jahr 2021 vier globale Klimazentren etabliert. Die Zentren verstehen sich als deutscher Beitrag zur Beantwortung dringender Fragen und Herausforderungen der Gegenwart. Eines der vier Klimazentren ist das Global Water and Climate Adaptation Centre (ABCD-Centre) mit Hochschulpartnern in Aachen, Bangkok, Chennai und Dresden. Es fokussiert sich auf die Themen Wassersicherheit und Klimaanpassung mit einem Schwerpunkt auf die Region Süd- und Südostasien. Hauptziele des Projektes sind die Ausbildung von zukünftigen Führungskräften vorrangig im Umweltbereich u. a. durch die Entwicklung eines gemeinsamen Masterprogramms 'Water Security and Global Change', eine internationale Kooperation in der Doktorandenausbildung, den Aufbau gemeinsamer Forschungsaktivitäten sowie die Etablierung eines Dialogs zwischen Wissenschaft und Praxis.

Projekt der Hochschule Hof zur Förderung der Nutzung von Wasserkraft in bestehenden Wasseranlagen
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (4/2022)
Um den Anteil von erneuerbaren Energien an der Stromerzeugung in Deutschland auf eine noch wenig genutzte Art und Weise zu erhöhen, hat die Hochschule Hof in dem Projekt NEEWa ein Netzwerk aus Experten und Interessierten aufgebaut, das die Gewinnung von Strom aus Wasserkraft in bestehenden Wasseranlagen stärken soll.

Anforderungen an Entsorgungsanlagen zum Klimaschutz durch die TA Luft und die Allgemeine Verwaltungsvorschrift Abfallbehandlungsanlagen
© Witzenhausen-Institut für Abfall, Umwelt und Energie GmbH (4/2022)
Der Klimaschutz ist zu einem zentralen Thema unserer Gesellschaft geworden. Gesetzliche Regelung mit dem Ziel, das Klima zu schützen, finden sich daher an verschiedenen Stellen. Dies betrifft auch den anlagen bezogenen Immissionsschutz. Sowohl in der TA Luft als auch in der ABA-VwV finden sich viele Regelung, die dem Klimaschutz dienen. Beide Regelwerke konkretisieren als Verwaltungsvorschriften, die auf der Grundlage des § 48 BlmSchG erlassen wurden, den Stand der Technik.